Montag, 12. November 2018

12 von 12... (im November)

 Frau Kännchen sammelt.

Wenn kleine Menschen mit im Bett schlafen, wacht man morgens schon mal nicht alleine auf.


Und wenn man schon dabei ist, kann man auch gleich Wäsche machen.


Gesundes Frühstück - geknipst, bevor die Milch rein kam und alles matschig aussehen lässt.


Lieben Überraschungsbesuch bekommen, der mir Nervennahrung mitbrachte.



Baustellenbesprechung die x-te. Ich stelle meine Badplanung vor. Spoiler: Nope - 2000€ für ein modernes Bad sind der Vermieterin zu viel. So be it.


Draußen immerhin herbstliche Wolkenwelt.


Warten auf den Großen, damit ich ihn mit zur Uni nehmen kann.


Endlich Abendbrot! Ich bin am Verhungern. Und da es gestern take-away gab, gibt es eben heute den Sonntagsbraten.


Abendliches Vorlesen. Ich mag ja Klassiker.


Als die Kinder im Bett sind, gönne ich mir einen Schokobon aus der Martinssingen-Ausbeute.


Schnell noch Sachen für morgen packen und dann ab ins Bett. Zu den Kuscheltieren.

Montag, 5. November 2018

WmdedgT... (im November)

Novembertagebuchbloggen bei Frau Brüllen.

Montag. Und ich kann ausschlafen! Nach drei Wochen kann ich endlich mal ein bißchen länger liegenbleiben und schlafen.

Nagut, ein bißchen. Aber eine schöne Dusche morgens macht ja auch wach. Ich habe den Vormittag noch frei, weil ich heute der Kinderfahrdienst bin. Also nutze ich den Vormittag, um zum Hausarzt zu radeln, dort für meinen Mann eine Akte zu beantragen und gleich mal die Grippeimpfung machen zu lassen.

Dieser schöne Plan mit viel Frischluft klappt genau so lange, bis ich in voller Fahrradmontur vor meinem Rad stehe, das allerdings nicht mit meinem Schloss, sondern mit dem vom Mann angeschlossen ist - wofür er den Schlüssel hat.

Also alles zurück, aus den Klamotten gepellt, umgezogen und dann doch mit dem Auto los. Hausarzt ist erstaunlich schnell abgehandelt, ich bin grippegeschützt, habe alle wichtigen Unterlagen dabei und fahre meine Runde gleich weiter zur Bibliothek, um Bücher abzugeben.

Zurück in der Ferienwohnung mache ich eine Haushaltsrunde, recherchiere schon mal den Erwachsenenpart für einen Kindervortrag (hm... ich muss wohl mal in der Chemikalienausgabe fragen gehen), lese beim Kaffeetrinken (um 12:00 ganz ganz dringend nötig!) einmal durchs Internet und genieße die völlige Ruhe. Und den Kaffee. Rømø-Kaffee, den mein Mann aus seinem DK-Kurzurlaub mitgebracht hat und der einfach megasuperleckertoll ist. Ich hoffe sehr, dass das Café Hattesgaard doch mal einen Onlineshop eröffnet.

Dann packe ich Notebook für mich, für den Großen und meine restlichen Arbeitssachen zusammen und fahre los, um den Großen an der Schule einzusammeln. Das mache ich ja praktisch nie, aber wegen der Kur kam es in den letzten Wochen doch zweimal vor. Jetzt parke ich immer weiter weg, diese Autoschlange direkt vorm Schultor GEHT GAR NICHT.

Den Großen eingeladen, los zur Uni. Erstmal noch ein später Mensaessen und wir waren wirklich spät, weshalb die Essensauswahl doch sehr spärlich war. Nagut, man wird auch mal von trockenen Nudeln und etwas Salatresten satt. Auf dem Rückweg stand auch schon die frische Biokiste parat, damit konnte man dann doch eine vollständige Mahlzeit zusammenpuzzeln.

Hausaufgaben, Labwork. Der Große surft durchs Internet um etwas Vorabrecherche für seinen Vortrag zu machen. Dann fahren wir auch schon los, in die Innenstadt zum YLab. Da wir nicht wussten, wie der Termin abläuft, hatte ich erstmal für "mit Eltern" geplant. Stellt sich jedoch raus, dass die Kinder alle groß sind und das ganz alleine können. Also bleiben mir anderthalb Stunden, die ich für Kaffee und Kuchen, sowie Schulbesorgungen nutze. Das Kind verbraucht seit neuestem echt viele Patronen, außerdem muss ein neues Stück Kreuzstichstoff (heißt das so?) und ein hübsches Multicolorstickgarn für den Textilunterricht her.

Um 18:00 hole ich den Großen wieder ab. Alles lief prima, er möchte auf jeden Fall dabei bleiben. Was ich erwartete war so etwas wie 2-3 Treffen und in der Zwischenzeit erarbeiten sich die Kinder ihren Vortrag mit Hilfe der Eltern zu Hause. Das hätte auch gerade noch in den doch sehr vollen Alltag gepasst.

Pustekuchen. Jeden Montag ist nun Treffen, u.a. zur Literaturrecherche in der Stadtbibliothek. So viele Montagstermine einzupassen wird - spannend.

Erstmal fahren wir nach Hause, Abendbrot mit allen gemeinsam, Vorlesen, Kuschelrunde (bei der ich mal ganz kurz wegnicke) und dann stehe ich doch nochmal auf, um zwei Folgen Travellers zu schauen.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Großenbrode...

Wir verbrachten das Wochenende als gemeinsame Familienzeit in Großenbrode, wo Mann und Minimann ja gerade zur Kur sind.

Der Große und ich kämpften uns Freitag nach der Schule also fünf Stunden lang durch Baustellen, Stau, Baustellen, Stau und naja... mehr Stau und Baustellen. Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um Abendbrot zu essen, was nach der anstrengenden Fahrt auch dringend nötig war.

Minimann verkündete, uns überhaupt nicht zu vermissen (na, ich glaube doch), er hätte ja zwei neue Freunde gefunden und überhaupt wäre es toll hier. Seine Launenhaftigkeit das Wochenende über erzählt mir allerdings eher, dass er emotional doch ein bißchen angedetscht war und Mühe hatte, seine Gefühle zu kanalisieren.

Sei's drum. Den Samstag haben wir dann alle vier bei herrlichem Herbstwetter gut genutzt. Über die Fehmarnsundbrücke auf die Insel und dort nach Burg ins Aquarium. Sehr schön, lohnt sich wirklich!






Danach wollten wir schnell noch am Fährkai von Puttgarden Fotos machen, aber es war rappelvoll, so dass wir das lieber gelassen haben.

Dafür waren wir dann am Nachmittag bei Sonnenschein in Großenbrode am Südstrand, haben Steine gesammelt, das Meer genossen, Quallen beobachtet, Vögel beobachtet, die Kinder tobten über den Spielplatz und jeder hatte (wegen ausgefallenem Mittagessen) ein Riesenstück Kuchen im Meerkieker. Sehr lecker!

Es war dann etwas irritierend, als wir ein Paar beobachteten, dass mit ihrem Hasen an den Strand ging und ihn am Wasser runtersetzten. Die Ostsee schien jetzt auch nicht so beeindruckend zu sein, denn der Hase hoppelte ziemlich fix über den Strand Richtung Promenade wieder davon und sein Herrchen musste ihn an einem Strandkorb wieder einsammeln.


Kormoran-Pfahlsitzen. Ob sie den bestehenden Weltrekord brechen, ist nicht bekannt. 

Keine Möwendiskriminierung an der Ostsee. 











Abendbrot dann im Landhotel / Kurhaus und schon brach auch der Sonntag an. Zum Austoben waren wir noch eine lange Weile auf einem großen, sehr sehr schönen Spielplatz und dann ging es nach dem Mittag schon wieder zurück auf die Autobahn. Schnelles "Tschüss" beim Minimann, tränenreicher Abschied beim Großen. Aber schnell beruhigt war er dann doch und die verbleibenden anderthalb Wochen gehen sicher schnell vorbei, zumal auch ein paar Klassenarbeiten anstehen.

Freitag, 12. Oktober 2018

12 von 12... (im Oktober)

12 Bilder vom 12. sammelt Frau Kännchen auch an ihrem Geburtstag!

Zurück "zu Hause" aka in der übergangsweise bezogenen Ferienwohnung. Mann und Minimann am Vortrag zur Kur an der Ostsee verabschiedet. Der Große und ich meistern derweil drei Wochen Alltag, im heutigen Fall "Ferien-Uni-Tag".


 Neue Aussicht vom Balkon.


Erstmal in der Bücherei Nachschub organisieren. Die Buchdurchsatz 9-jähriger ist beachtlich.


Mensaessen, für den Großen paniertes Merlanfilet mit Remoulade, Kartoffelwedges und Aprikosenjoghurt.


Wir wundern uns welcher Baum solche herbstlichen Schoten hat, leider war kein Schild dran, wie an den meisten anderen Bäumen hier.


 Zurück im Labor versuche ich für dieses hübsche Gehäuse einen neuen Filter zu bestellen. Es ist komplizierter, als ich dachte.


Außerdem pressen wir die gesammelten Blätter unter sehr viel schwerem Wissen.




Wir räumen weiter im Labor auf und basteln ein wenig am Rad des Großen. Unser Projekt, während der Alltag ganz anders läuft, als sonst. Der Große ist dann eine Weile beschäftigt mit Roboter kleben, während ich weiter im Lab und im Büro vom Chef beschäftigt bin.





Zum Abschluss des Tages machen wir uns gemeinsam mit dem Patenonkel zu einer Laufrunde raus, entdecken einen zweiten Wurf minikleine Frischlinge und im allerletzten Licht auch noch ein Reh.

Danach kaufe ich noch ganz fix das nötigste ein, wir fahren zur Fewo, ich stelle fest, dass der Kühlschrank viel kleiner ist (aber meine Tetrisfähigkeiten yeah!) und schreibe Blog und viele kleine Listenpunkte mit Dingen, die wir aus unserer Wohnung brauchen.

Sonntag, 7. Oktober 2018

Berlin... (Tag 26)

Ein kurzer Beitrag heute nur...

Rückreise. Das Maxitaxi ist pünktlich, der Host etwas verpeilt, aber wir können doch auschecken...

Wir sind pünktlich am Airport, wir können recht problemlos unsere großen und kleinen Gepäckstücke einchecken und uns dann auch. Mein Handgepäck wird kontrolliert (hallo Fløtemysost), dann warten wir, trinken Kaffee, warten, trinken mehr Kaffee.

Zwischenstopp in Oslo. Noch mehr Kaffee, belegtes Brötchen, warten.

Berlin. Wir kriegen unser Gepäck zurück, ziehen es mühsam einmal quer durch den Schönefelder Flughafen, suchen eine Weile das Auto am BER Parkhaus und fahren dann zurück "nach Hause".
Die Bäume hier sind grün, der Herbst beginnt gerade. Ich komme aus dem Winter. Ich fahre außerdem aus Sanierungsgründen in die Ferienwohnung, die wir die nächsten Monate bewohnen werden.

Essen, Austausch mit Mann, der ebenfalls aus Dänemark wieder zurück ist, duschen, schlafen.

Ich bin zurück.

Morgen packen ich den Koffer um und fahre zusammen mit meinem Mann nach Holland die Kinder holen.

Der Rest muss erstmal einsortiert werden in einem Kopf...

Samstag, 6. Oktober 2018

Tromsø... (Tag 25)

Guten Morgen im winterlichen Tromsø.

Ein Morgen kann nur wunderbar sein, wenn man vor seiner Zimmertür ein kleiner Flaschenträger mit Waffelteig, Zitronen-Orangen-Saft, Erdbeerkompott und Schokolade steht.




Wir machen uns zum Frühstück also leckere Waffeln, jedes Zimmer hat dafür ein eigenes Waffeleisen. Wonderful!

Danach ziehen wir die üblichen drölfzig Lagen warme Klamotten an und spazieren eine ganze Weile durch Tromsøs Shoppingstraße und dann.. eskalierte es etwas. Erst kauften wir eine kleine Puffinmüslischüssel in einem niedlichen Babyspielzeug-Geschäft, dann guckten wir nochmal durch ein paar Sportklamottenläden und ich brachte eine Fahrradtrinkflasche (und L. eine Campingpfanne) mit hinaus.





Kurzer Kaffee und Kuchen Stopp in einer schönen Bäckerei. Und dann, ja... dann entdeckten wir Poster (Undesirable No 1 - you know?) und ein riesiges Legomännchen und schwupps fanden wir uns in einem nerdigen Spielegeschäft mit Gebrauchtbücherhandel, Comics, Sci-Fi und Fantasybüchern wieder. Eine schmale Treppe führt uns hinauf ins obere Stockwerk und da wollte man am liebsten sofort Einziehen. Lego, Lego, Lego (und Modellbau, Playmo und Duplo)! Die großen Modelle vorsichtig aufgetürmt in den obligatorischen Ivar-Regalen, neue Modelle, ältere Modelle, seltene Modelle... wir waren im Lego-Himmel angekommen.



Zwei kleine Mitbringselmodelle *hust* und ein weiteres *räusper* später, stolperten wir direkt in den nächsten Laden, wieder ein Sportklamottengeschäft und oh wunder... L. findet eine schöne, warme Mütze, die gut unter den Fahrradhelm passt und für mich gab es dort warme Winterlaufschuhe, im Sale, supergünstig! Juhu!!!

Meine alten Winterlaufschuhe, waren ja die, mit denen ich ursprünglich hier angekommen war und deren Goretex-Membran wohl gerissen ist. Die sind zwar noch gut für den Alltag, aber nicht mehr zum, Sport machen im feucht-nassen deutschen Winter.

Wir schleppen unseren Konsumrausch zurück in die Pension und versuchen alles irgendwie unterzukriegen. Ein Unterfangen, was sich als sehr viel schwieriger herausstellt, als angenommen. Meine grundsätzliche Überlegung: am Ende packen wir viieeell einfacher, weil ja die mitgebrachten Lebensmittel fehlen, ist an irgendeinem Zeitpunkt auf unerklärliche Weise zerstört worden.

Irgendwann aber sind die Koffer geschlossen, ein weiteres Kilo Gepäck nachgebucht und auch Ls Fahrrad zerlegt im Radkoffer. Währenddessen änderte sich das Wetter im Halbstundentakt, so dass wir uns nicht so richtig entschließen konnten, wie wir den Abend ausklingen lassen.

Am Ende entscheiden wir spontan über die große Brücke rüber aufs Festland zu spazieren, wir fotografieren die Hurtigrute, wie sie auf dem Weg nach Norden die Brücke unterquert, besichten die Eismeerkathedrale und fahren recht spontan mit der Seilbahn auf den Hausberg von Tromsø hoch.











Dort oben liegen gute zehn Zentimeter Schnee und während wir auf unseren Rentierburger warten, lüften sich die Wolken. Nach und nach sehen wir immer mehr Lichter der Stadt. Erst nur auf Festlandseite, dann auch auf der mittleren Insel und schließlich schauen wir sogar ganz rüber bis zum Flughafen.



Später spazieren wir zurück, sind sehr sehr viele Schritte gelaufen, müde und stellen den Wecker auf 7:00.