Wie immer fragt Frau Brüllen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Ich wache irgendwann viel zu früh und komplett übermüdet auf. Mann krank, großes Kind krank und der Kleine schnieft auch schon ganz ordentlich.
Irgendwie muss mein Kreislauf nochmal weggesackt sein, denn ich kriege nur halb mit, dass der Mann trotz fiesem Hustne aufsteht und die Kinder erstversorgt. Danach dürfen diese im Zimmer spielen und toben, während wir nochmal eine halbe Stunde einschlafen.
Dann höre ich den Kleinen allerdings ziemlich meckrig schimpfen und ahne schon, worüber er sich beschwert. Ich wanke ins Kinderzimmer und sehe meine Vermutung bestätigt. Windel voll, voller, übergelaufen.
Nachdem der Kleine wieder frisch gewickelt, gecremt und umgezogen ist machen wir eine Statusaufnahme. Der Große fiebert leicht und ist platt, der Kleine schnieft und wirkt auch nur leidlich fit, Mann ist sowieso weiterhin hinüber. Also los mit dem Telefonmarathon. Arbeit, Kindergarten, Tagesmutter, Kollege.
Inzwischen ist der kranke Mann soweit wach, dass er sein Geburtstagsgeschenk auspacken sein. Ich glaube, es kam gut an.
Ich versorge noch schnell das Federviech und mache mich dann auf zur Arbeit. Während der Kaffee durch die Maschine blubbert, drehe ich die erste Laborrunde.
Kurz darauf gleich die zweite, diesmal mit dem Kollegen. Als alles läuft wird unser Büro belagert. Umzugspläne - was soll noch mit, was bleibt hier? Was kann man später noch transportieren und die spannendeste aller Fragen: WIE soll man transportieren.
Wir beschließen, uns so gut wie möglich aus allem rauszuhalten, da in diesen Experiment-Umzug eh schon zu viele Leute verwickelt sind. Viele Köche und so...
Der befreundete Prof schaut gegen Mittag auch noch kurz rein und wir überlegen, ob eine Besichtung des neuen Instituts demnächst nett wäre. Es lohnt sich ja immer, auch mal andere Labore von innen zu sehen.
Während der Mittagspause entstehen die Einladungskarten für den Geburtstag des Großen - Thema MAUS. Die Sendung mit der Maus steht hier gerade sehr hoch im Kurs. Und die schaue ich noch gerne!
Danach einen Abstecher in die Innenstadt, neue Brillengläser für den Kollegen, Kuchen für den kranken Geburtstagsmann und eine warme Laufjacke für mich. Trotz Schnäppchen immer noch schweineteuer - aber soooo toll!
Nachmittags messen wir, danach hole ich Pommes und Würstchen, wie aus dem sofalichen Krankenlager gewünscht.
Und dann - schaue ich halbherzig noch einen Moment TV, bevor ich auch recht angeschlagen ins Bett schlurfe.
Ist auch besser so, irgendwann (ich hab lieber nicht auf die Uhr geschaut) bringt ein immer noch hustender Mann mir den Kleinen, der unablässig bellt und röchelt. Und das war es dann auch mit meiner Nachtruhe.
Ich hoffe auf einen gesunden 5. März.
Donnerstag, 5. Februar 2015
Sonntag, 1. Februar 2015
Rückblick... im Januar
Gehört: Viel zu viel prasselnden Regen.
Genäht: Mopseltrines 10-Minuten-Leggins, Monkeypants, Lederpuschen, einen Schal für mich. Und ein großes Projekt ist zumindest schonmal zugeschnitten.
Gefreut: Über den gebuchten Urlaub!
Gefreut: Über den gebuchten Urlaub!
Gegessen: Wirsingrouladen.
Gefühlt: Kranksein - gar nicht schön.
Gekauft: Neue Schuhe für den Großen - Größe 31. Wo seine Füße noch hin wollen?
Gesehen: Ben Aaronovitch - Foxglove Summer! Wie auch der Rest seiner Reihe: liebenswert, empfehlenswert, schön!
Gesportet: Mehr als jeden Winter zuvor.
Gespielt: Era of Inventions (Brettspiel), Zombicie (Brettspiel) und Elder Scrolls Online
Gearbeitet: Bisher noch weniger als geplant, aber der Alltag läuft.
Gelacht: Über die Schoten, die der Große so bringt. Ich schreibe auch fleißig immer mit.
Genossen: Schnee!
Gefeiert: Meinen Geburtstag.
Mehr Rückblicke gibt es beim Schäfchen.
Dienstag, 27. Januar 2015
Kleine Meilensteine...
Immer mal wieder kommt der Moment, an dem es für Kinder *klick* macht. Dann können sie von heute auf morgen neues, haben etwas begriffen, sind wieder einen Schritt weiter.
So auch letzten Samstag.
Der kleine Zwerg wollte unbedingt allein essen und sich ja nicht füttern lassen. Kein Problem, bei Brotstückchen. Aber es sollte nun etwas zermatschtes Mittagessen geben. also Lätzchen um, Ärmel hochgekrempelt und los ging es.
Und es ging überraschend gut. Es landete doch eine Menge vom Löffel im Mund. Und er hat sich sooo gefreut.
Und der Große? Klar, auch da gibt es immer wieder neues zu lernen und sich mehr und mehr zuzutrauen.
Während das samstägliche Morgenritual sonst immer so war, dass einer von uns mit ihm zum Fleischer gegangen ist, um Aufschnitt und Fleisch für das Wochenende zu holen, so war nun der große Tag.
Selbst gehen (über zwei kleine Seitenstraßen und an der Ampel die Hauptstraße überqueren) und selbst einkaufen. Ich hatte einen Zettel geschrieben und er durfte sich zusätzlich eine Sache aussuchen.
Es hat ganz wunderbar geklappt und er war ein richtig großer, stolzer Junge.
Und wir?
Begleiten unsere Kinder auf ihrem Weg, der geprägt davon ist, sich von den Eltern zu lösen. Das ist nicht immer einfach, aber meistens doch wunderbar. Und ein bißchen sentimental darf man sein, wenn man realisiert, dass sie uns eben nicht mehr rund um die Uhr brauchen.
So auch letzten Samstag.
Der kleine Zwerg wollte unbedingt allein essen und sich ja nicht füttern lassen. Kein Problem, bei Brotstückchen. Aber es sollte nun etwas zermatschtes Mittagessen geben. also Lätzchen um, Ärmel hochgekrempelt und los ging es.
Und es ging überraschend gut. Es landete doch eine Menge vom Löffel im Mund. Und er hat sich sooo gefreut.
Und der Große? Klar, auch da gibt es immer wieder neues zu lernen und sich mehr und mehr zuzutrauen.
Während das samstägliche Morgenritual sonst immer so war, dass einer von uns mit ihm zum Fleischer gegangen ist, um Aufschnitt und Fleisch für das Wochenende zu holen, so war nun der große Tag.
Selbst gehen (über zwei kleine Seitenstraßen und an der Ampel die Hauptstraße überqueren) und selbst einkaufen. Ich hatte einen Zettel geschrieben und er durfte sich zusätzlich eine Sache aussuchen.
Es hat ganz wunderbar geklappt und er war ein richtig großer, stolzer Junge.
Und wir?
Begleiten unsere Kinder auf ihrem Weg, der geprägt davon ist, sich von den Eltern zu lösen. Das ist nicht immer einfach, aber meistens doch wunderbar. Und ein bißchen sentimental darf man sein, wenn man realisiert, dass sie uns eben nicht mehr rund um die Uhr brauchen.
Montag, 12. Januar 2015
12 von 12.... im Januar
Caro fragt nach den 12 Bildern des 12.
Voila!
Ich bringe heute den Großen zum Kindergarten, vorher lege ich aber noch schnell diese süße Kombi (10-Minuten Leggins von Mopseltrine und Trotzkopf von Schnabelina) für den Kleinen raus. Der geht heute nämlich den ersten Tag zur Eingewöhnung bei der Tagesmutter. Da es schon beim Großen gut klappte, als mein Mann das machte - belassen wir es auch dabei. Die beiden müssen aber erst später los und können noch eine gemütliche Runde kuscheln, während der Große und ich uns dem grau-windigen Regenwetter stellen.
Auf Arbeit werfe ich nochmal einen Blick auf die Hausaufgaben, trage die Punkte in die Listen ein und kurz vor der anberaumten Besprechung melde ich den Großen noch zur Ranzenmesse an. Zukünftiges Schulkind - ich kann es gar nicht wirklich fassen, wie schnell die Zeit vergeht.
Apropos Zeit - schnell noch das Schild an die Tür geklemmt und los zur Assistentenbesprechung.
Da es nach dem Mittag mal gerade nicht regnet, drehen wir eine schnelle und kurze Runde durch den botanischen Garten. Zu dieser Jahreszeit zwar etwas trostlos, aber ein bißchen Bewegung tut ja trotzdem gut. Auf den letzten paar Metern fängt es dann auch schon wieder an zu regnen. Daher lieber schnell rein und noch ein bißchen weiterkommen mit der Urlaubsplanung. Passend dazu kommt auch unsere Büro-Biokiste. Und zum Obstteller mit leckeren mundgerechten Stückchen passt gut noch ein Feierabendkaffee.
Zu Hause angekommen ertappe ich den kleinen Schlawiner dabei, wie er mit unglaublicher Freude kichernd das Klopapier abrollt. Als er mich sieht ergreift er jedoch schnell die Flucht - am Ende hab ich ihn zumindest mit dem Fotoknips noch erwischt, bevor er krabbelnd und weiterkichernd den Flur unsicher macht.
Der Große hat derweil das letzte gelieferte Geschenk für den Kleinen ausgepackt und probiert die Badewannen-Kugelbahn auch gleich mal aus.
Ich folge dem leckeren Geruch aus der Küche und entdecke ein selbstgebackenes Brot. Lecker!
Nach dem Abendbrot passiert dann nicht mehr so viel knipsenswertes - bißchen Papierzeug, bißchen Arbeit, bißchen Spielen.
Voila!
Ich bringe heute den Großen zum Kindergarten, vorher lege ich aber noch schnell diese süße Kombi (10-Minuten Leggins von Mopseltrine und Trotzkopf von Schnabelina) für den Kleinen raus. Der geht heute nämlich den ersten Tag zur Eingewöhnung bei der Tagesmutter. Da es schon beim Großen gut klappte, als mein Mann das machte - belassen wir es auch dabei. Die beiden müssen aber erst später los und können noch eine gemütliche Runde kuscheln, während der Große und ich uns dem grau-windigen Regenwetter stellen.
Auf Arbeit werfe ich nochmal einen Blick auf die Hausaufgaben, trage die Punkte in die Listen ein und kurz vor der anberaumten Besprechung melde ich den Großen noch zur Ranzenmesse an. Zukünftiges Schulkind - ich kann es gar nicht wirklich fassen, wie schnell die Zeit vergeht.
Apropos Zeit - schnell noch das Schild an die Tür geklemmt und los zur Assistentenbesprechung.
Da es nach dem Mittag mal gerade nicht regnet, drehen wir eine schnelle und kurze Runde durch den botanischen Garten. Zu dieser Jahreszeit zwar etwas trostlos, aber ein bißchen Bewegung tut ja trotzdem gut. Auf den letzten paar Metern fängt es dann auch schon wieder an zu regnen. Daher lieber schnell rein und noch ein bißchen weiterkommen mit der Urlaubsplanung. Passend dazu kommt auch unsere Büro-Biokiste. Und zum Obstteller mit leckeren mundgerechten Stückchen passt gut noch ein Feierabendkaffee.
Zu Hause angekommen ertappe ich den kleinen Schlawiner dabei, wie er mit unglaublicher Freude kichernd das Klopapier abrollt. Als er mich sieht ergreift er jedoch schnell die Flucht - am Ende hab ich ihn zumindest mit dem Fotoknips noch erwischt, bevor er krabbelnd und weiterkichernd den Flur unsicher macht.
Der Große hat derweil das letzte gelieferte Geschenk für den Kleinen ausgepackt und probiert die Badewannen-Kugelbahn auch gleich mal aus.
Ich folge dem leckeren Geruch aus der Küche und entdecke ein selbstgebackenes Brot. Lecker!
Nach dem Abendbrot passiert dann nicht mehr so viel knipsenswertes - bißchen Papierzeug, bißchen Arbeit, bißchen Spielen.
Freitag, 9. Januar 2015
Mit einem Jahr...
Unglaublich! Der kleine Entdecker ist schon ein ganzes Jahr alt. Die Zeit verfliegt nur so und was bleibt sind Bilder und Erinnerungen.
Mit einem Jahr:
Mit einem Jahr:
- ist man 71cm groß
- und 9200g schwer
- hat man 4,5 Zähne
- riecht man noch ganz ganz schön nach Baby
- hangelt man sich an allen Möbeln entlang
- und krabbelt, wenn es schnell gehen soll
- öffnet man jeden Schrank und jede Schublade in Reichweite
- und lernt ganz langsam, dass Kabel und Blumentöpfe nichts für Kleine sind
- trägt man am liebsten superbequeme, selbstgenähte Sachen
- aber nach wie vor nur einen Socken
- sagt man Papa, Mama, Dadada, Ne-Ne-Ne
- und Brumm
- isst man alles, was einem unter die Nase kommt
- aber am allerliebsten das, was man sich selbst in den Mund stecken kann
- oder füttert damit den Rest der Familie
- kann man Winke-Winke machen
- und Küsschen geben
- und den Kopf schütteln
- schläft man schon viel besser und länger
- braucht nachts aber trotzdem noch 1-2 Flaschen Milch
Montag, 5. Januar 2015
Was machst du eigentlich den ganzen Tag? ... {Tagebuch 5 im Januar}
Auch 2015 fragt Frau Büllen: WMDEDGT?
Guter Einstieg, da bin ich gerne wieder mit dabei. Nach 2,5 Wochen Urlaub, Weihnachten, Essen, Familie, Verwandte, Freunde, Geschenke, Tannebaum und Silvesterraketen erwartete mich heute der Alltag.
Während Mann sich früh zur Arbeit aufmachte, ließen mich die Zwerge noch bis 8:30 schlummern. Eine weitere Stunde verkuschelten wir dann noch im Bett, bevor es Frühstück gab.
Danach Budenzauber, gegen Mittag hatte sich der Heizungsableser avisiert. Also die Zwerge im Kinderzimmer versorgt und danach einmal durch alle Räume gewuselt, geräumt, gesaugt, geputzt. Die Waschmaschine läuft dabei zum Glück brav nebenher.
Als ich fertig war, war es schon wieder Schlafenszeit für den Mini. Die Ruhe haben der Große und ich dann genutzt, um Domino zu spielen (ja, er hat gewonnen).
Kurz darauf fallen die Heizungsableser ein, Mini wird wach und gegen 12:30 packt uns der Hunger. Da mein Großer ja meint, ich könne nur und ausschließlich Nudeln mit Tomatensauce kochen, überrasche ich ihn mit Grießbrei und Apfelmus.
Danach schneide ich schonmal ein bißchen zu und tüddele eine Runde durch meine Stoffe (natürlich fehlt der passende *hust*). Mini räumt derweil neben mir seine Spielzeugkiste aus und der Große freut sich über ein ganzes Eßzimmer voller Duplosteine nur für ihn.
Gegen kurz nach zwei wandert Mini zum Mittagsschläfchen, während der Große und ich LÜK spielen. Und schwupps - steht auch schon der Mann in der Tür.
Ich mache mich also auf zur Arbeit - Tank leer. Nagut, auf dem Weg getankt (0,58€ yeah!) und das Nötigste gekauft, um den leeren Bürokühlschrank zu füttern.
Im Büro ist alles wieder immer, der große Stapel zu korrigierender Hausaufgaben ist nicht kleiner geworden - also eine Kanne Tee aufgesetzt und los ging es.
Es ist ruhig, Kollege ist heute nicht da und ich komme gut voran. Zwischendurch kommt ein alter-neuer Kollege auf ein Schwätzchen vorbei und gegen 18:00 geht es wieder zurück.
Jetzt brauche ich ein Heißgetränk, dann werde ich noch ein bißchen nach möglichen Urlaubsunterkünften schauen und den neuen Pulli für Mini fertig nähen.
Das war es auch schon für diesen 5ten. Alltag - aber ich hoffe doch, dass nicht jeder 5te in diesem Jahr so wird?!
Guter Einstieg, da bin ich gerne wieder mit dabei. Nach 2,5 Wochen Urlaub, Weihnachten, Essen, Familie, Verwandte, Freunde, Geschenke, Tannebaum und Silvesterraketen erwartete mich heute der Alltag.
Während Mann sich früh zur Arbeit aufmachte, ließen mich die Zwerge noch bis 8:30 schlummern. Eine weitere Stunde verkuschelten wir dann noch im Bett, bevor es Frühstück gab.
Danach Budenzauber, gegen Mittag hatte sich der Heizungsableser avisiert. Also die Zwerge im Kinderzimmer versorgt und danach einmal durch alle Räume gewuselt, geräumt, gesaugt, geputzt. Die Waschmaschine läuft dabei zum Glück brav nebenher.
Als ich fertig war, war es schon wieder Schlafenszeit für den Mini. Die Ruhe haben der Große und ich dann genutzt, um Domino zu spielen (ja, er hat gewonnen).
Kurz darauf fallen die Heizungsableser ein, Mini wird wach und gegen 12:30 packt uns der Hunger. Da mein Großer ja meint, ich könne nur und ausschließlich Nudeln mit Tomatensauce kochen, überrasche ich ihn mit Grießbrei und Apfelmus.
Danach schneide ich schonmal ein bißchen zu und tüddele eine Runde durch meine Stoffe (natürlich fehlt der passende *hust*). Mini räumt derweil neben mir seine Spielzeugkiste aus und der Große freut sich über ein ganzes Eßzimmer voller Duplosteine nur für ihn.
Gegen kurz nach zwei wandert Mini zum Mittagsschläfchen, während der Große und ich LÜK spielen. Und schwupps - steht auch schon der Mann in der Tür.
Ich mache mich also auf zur Arbeit - Tank leer. Nagut, auf dem Weg getankt (0,58€ yeah!) und das Nötigste gekauft, um den leeren Bürokühlschrank zu füttern.
Im Büro ist alles wieder immer, der große Stapel zu korrigierender Hausaufgaben ist nicht kleiner geworden - also eine Kanne Tee aufgesetzt und los ging es.
Es ist ruhig, Kollege ist heute nicht da und ich komme gut voran. Zwischendurch kommt ein alter-neuer Kollege auf ein Schwätzchen vorbei und gegen 18:00 geht es wieder zurück.
Jetzt brauche ich ein Heißgetränk, dann werde ich noch ein bißchen nach möglichen Urlaubsunterkünften schauen und den neuen Pulli für Mini fertig nähen.
Das war es auch schon für diesen 5ten. Alltag - aber ich hoffe doch, dass nicht jeder 5te in diesem Jahr so wird?!
Freitag, 5. Dezember 2014
Was machst du eigentlich den ganzen Tag? ... {Tagebuch 5 im Dezember}
Frau Brüllen fragt wie jeden 5ten des Monats:
Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Und da ich geradeein paar Minuten Zeit habe prokrastiniere, schreibe ich mal auf, was heute so passiert ist.
Ich werde vom Großen geweckt, der "mitten in der Nacht" zu uns rüberkommt. Doch als meine Ohren anfangen zu funktionieren, merke ich, dass es schon morgens sein muss - zu viele vorbeifahrende Autos.
Ich nicke trotzdem wieder weg, bis eine halbe Stunde später auch der Zwerg kräht, komme aber nicht so recht aus dem Bett. Mein Körper ist überzeugt, dass es nicht später als 3:00 Uhr sein kann.
Mein Mann war da disziplinierter und während er die Kinder versorgte und den Großen zum KiGa bringt - schlafe ich weiter.
Gegen 9:00 ist er zurück und meine Beine tragen mich unter die Dusche. Nach einem Cappuccino bin ich auch tatsächlich so wach, dass ich noch ein bißchen Bürokram erledige und dann aufbreche.
Ich hole die Uroma ab und wir düsen munter in die Stadt, wo ich endlich mein neues Rezept bekomme (es geht ja nichts darüber mehrfach in irgendwelchen Wartezimmern zu hocken). Danach klappern wie die Einkaufsliste ab - Spielzeugladen, Parfümerie, Bekleidungsgeschäft, Stoffladen.
In der Parfümerie lerne ich, dass man schon mit 20 mit Anti-Ageing Produkten beginnen sollte. Ähem... ja...
Inzwischen rede ich mir ein, das die Parfumgeruchsexplosion einfach mein Hirn hat etwas weich werden lassen und ich mir diese wichtige Information nur einbilde.
Danach hängt uns der Magen in den Kniekehlen und volle Tüten baumeln an den Handgelenken. Also auf zum Weihnachtsmarkt zu Bratwurst & Crepe. Von letzterem bin ich allerdings ziemlich enttäuscht. Die Crepes in der großen Stadt schmecken viel viel viel besser.
Es geht zurück. Uroma aus- und Wäsche einladen und dann direkt auf die Autobahn zur Arbeit. Dort warten noch gefühlte 4357764 zu korrigierende Hausaufgaben.
Vier Stunden später sind die fertig korrigiert und diese Woche ist es zum Glück nicht ganz so katastrophal ausgefallen, wie die vorherigen Aufgaben.
Weiter geht es zum Einkaufen. Ist morgen ein Feiertag? Nein! Gut.
Ich hoffe also, gegen 18:00 NICHT totgetreten zu werden, in einer Schlange zu verenden oder einfach nur vor leeren Regalen zu stehen.
Ha - es ist doch Feiertag, zumindest scheint morgen niemand Zeit zum Einkaufen zu haben. Der Mangel an Parkplätzen ist ein ganz klarer Hinweis.
Egal, los geht es. Ich hoffe, dass ich nicht von nervig-aufdringlichen Verkäufern alkoholischer Getränke angesprochen werde, die mich überzeugen wollen, doch mal etwas zu probieren.
Keine zu sehen - aber dafür gleich zwei Stände mit Schokoladen-Proben. JUHU!
Doch dann - zu früh gefreut. Die Verkäufer der Schoki sind überhaupt nicht aufdringlich, sondern eher desinteressiert und so gibt's nichts zu probieren. Schade. Wiedergutmachung gibt es einige Gänge später in Form eines Käsestands.
Kassenschlange... beide Schlagen sind nicht besonders lang und da ich ja immer dort anstehe, wo es am längsten dauert, ist es auch egal. Vor uns geht sogar noch eine Familie mit Wagen weg. Prima, mein Kollege und ich sind also gleich die nächsten. Das geht schnell.
Dachten wir.
Pustekuchen.
Die noch 3-köpfige Familie vor uns ist der Meinung, man könnte am besten auf das Band stapeln in dem Mutter-hochschwanger sich ungünstig platziert und das Klopapier hält, während Papa-ichhabnochniemalseingekauft den Wagen leerräumt. Auf der Rückseite des Bandes stapeln sich bereits die Einkäufe, die schon durch den Scanner sind.
Wir warten...
Endlich ist der Wagen leer, Papa-ichhabnochniemalseingekauft geht bis zu den fertigen Einkäufen durch. Mama-hochschwanger schiebt den Wagen bishinten durch zur Kasse und verharrt dort. Papa-ichhabnochniemalseingekauft schaut etwas verzweifelt, wo er die Einkäufe hinlegen könnte. In diesem Moment drängt sich eine Großfamilie an uns vorbei um durch den Kassengang zum Ausgang zu gehen.
Mama-hochschwanger sieht ein, dass der Wagen aus dem Gang muss und Papa-ichhabnochniemalseingekauft kann endlich damit beginnen einzuräumen.
Wir warten...
Die Kassiererin nennt die Summe. Mama-hochschwanger beginnt einen Pfandbon aus der Tasche zu friemeln. Die Kassiererin nennt eine neue Summe.
Papa-ichhabnochniemalseingekauft zückt einen 500€-Schein.
Das war der Moment in dem ich gerne meinen Kopf gegen eine Tischplatte oder wenigstens das nicht-vorhandene Quengelwarenregal gehauen hätte.
Kassiererin guckt bestürzt-genervt. Sie weist freundlich daraufhin, dass 500€-Scheine nicht angenommen werden und dies auch an den Eingangstüren steht. Kleineres Geld (oder eine EC-Karte) hat die Familie nicht dabei.
Drei Kassen - bei keiner funktioniert das UV-Gerät.
Die Kassiererin steckt den Schein in eine Art Rohrpost.
Wir warten...
Wir warten...
Während wir warten, unterhalten wir uns nicht ganz leise und privat darüber, dass 500€ -Scheine eigentlich ja abgeschafft werden sollen, weil damit zum größten Teil nur Schmuggel, Schwarzgeldgeschäfte und Drogenhandel betrieben werden.
Papa-ichhabnochniemalseingekauft ignoriert und tapfer und bewahrt die Contenance. Chapeau dafür.
Wir warten...
Die Rohrpost kommt zurück mit 500€ in kleineren Scheinen. Und endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit können wir auch bezahlen.
Jetzt aber ab nach Hause, Einkäufe und Wäsche ausladen. Abendbrot. Der Mann macht mir einen leckeren Wrap und ich genieße ein bißchen Zeit vor dem PC.
Meine to-do-Liste für heute Abend umfasst eigentlich noch Nähen und Backen, eine Suppe kochen, Geschenke einpacken und aufräumen.
Ob ich wenigstens einen Teil davon noch schaffe?
Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Und da ich gerade
Ich werde vom Großen geweckt, der "mitten in der Nacht" zu uns rüberkommt. Doch als meine Ohren anfangen zu funktionieren, merke ich, dass es schon morgens sein muss - zu viele vorbeifahrende Autos.
Ich nicke trotzdem wieder weg, bis eine halbe Stunde später auch der Zwerg kräht, komme aber nicht so recht aus dem Bett. Mein Körper ist überzeugt, dass es nicht später als 3:00 Uhr sein kann.
Mein Mann war da disziplinierter und während er die Kinder versorgte und den Großen zum KiGa bringt - schlafe ich weiter.
Gegen 9:00 ist er zurück und meine Beine tragen mich unter die Dusche. Nach einem Cappuccino bin ich auch tatsächlich so wach, dass ich noch ein bißchen Bürokram erledige und dann aufbreche.
Ich hole die Uroma ab und wir düsen munter in die Stadt, wo ich endlich mein neues Rezept bekomme (es geht ja nichts darüber mehrfach in irgendwelchen Wartezimmern zu hocken). Danach klappern wie die Einkaufsliste ab - Spielzeugladen, Parfümerie, Bekleidungsgeschäft, Stoffladen.
In der Parfümerie lerne ich, dass man schon mit 20 mit Anti-Ageing Produkten beginnen sollte. Ähem... ja...
Inzwischen rede ich mir ein, das die Parfumgeruchsexplosion einfach mein Hirn hat etwas weich werden lassen und ich mir diese wichtige Information nur einbilde.
Danach hängt uns der Magen in den Kniekehlen und volle Tüten baumeln an den Handgelenken. Also auf zum Weihnachtsmarkt zu Bratwurst & Crepe. Von letzterem bin ich allerdings ziemlich enttäuscht. Die Crepes in der großen Stadt schmecken viel viel viel besser.
Es geht zurück. Uroma aus- und Wäsche einladen und dann direkt auf die Autobahn zur Arbeit. Dort warten noch gefühlte 4357764 zu korrigierende Hausaufgaben.
Vier Stunden später sind die fertig korrigiert und diese Woche ist es zum Glück nicht ganz so katastrophal ausgefallen, wie die vorherigen Aufgaben.
Weiter geht es zum Einkaufen. Ist morgen ein Feiertag? Nein! Gut.
Ich hoffe also, gegen 18:00 NICHT totgetreten zu werden, in einer Schlange zu verenden oder einfach nur vor leeren Regalen zu stehen.
Ha - es ist doch Feiertag, zumindest scheint morgen niemand Zeit zum Einkaufen zu haben. Der Mangel an Parkplätzen ist ein ganz klarer Hinweis.
Egal, los geht es. Ich hoffe, dass ich nicht von nervig-aufdringlichen Verkäufern alkoholischer Getränke angesprochen werde, die mich überzeugen wollen, doch mal etwas zu probieren.
Keine zu sehen - aber dafür gleich zwei Stände mit Schokoladen-Proben. JUHU!
Doch dann - zu früh gefreut. Die Verkäufer der Schoki sind überhaupt nicht aufdringlich, sondern eher desinteressiert und so gibt's nichts zu probieren. Schade. Wiedergutmachung gibt es einige Gänge später in Form eines Käsestands.
Kassenschlange... beide Schlagen sind nicht besonders lang und da ich ja immer dort anstehe, wo es am längsten dauert, ist es auch egal. Vor uns geht sogar noch eine Familie mit Wagen weg. Prima, mein Kollege und ich sind also gleich die nächsten. Das geht schnell.
Dachten wir.
Pustekuchen.
Die noch 3-köpfige Familie vor uns ist der Meinung, man könnte am besten auf das Band stapeln in dem Mutter-hochschwanger sich ungünstig platziert und das Klopapier hält, während Papa-ichhabnochniemalseingekauft den Wagen leerräumt. Auf der Rückseite des Bandes stapeln sich bereits die Einkäufe, die schon durch den Scanner sind.
Wir warten...
Endlich ist der Wagen leer, Papa-ichhabnochniemalseingekauft geht bis zu den fertigen Einkäufen durch. Mama-hochschwanger schiebt den Wagen bis
Mama-hochschwanger sieht ein, dass der Wagen aus dem Gang muss und Papa-ichhabnochniemalseingekauft kann endlich damit beginnen einzuräumen.
Wir warten...
Die Kassiererin nennt die Summe. Mama-hochschwanger beginnt einen Pfandbon aus der Tasche zu friemeln. Die Kassiererin nennt eine neue Summe.
Papa-ichhabnochniemalseingekauft zückt einen 500€-Schein.
Das war der Moment in dem ich gerne meinen Kopf gegen eine Tischplatte oder wenigstens das nicht-vorhandene Quengelwarenregal gehauen hätte.
Kassiererin guckt bestürzt-genervt. Sie weist freundlich daraufhin, dass 500€-Scheine nicht angenommen werden und dies auch an den Eingangstüren steht. Kleineres Geld (oder eine EC-Karte) hat die Familie nicht dabei.
Drei Kassen - bei keiner funktioniert das UV-Gerät.
Die Kassiererin steckt den Schein in eine Art Rohrpost.
Wir warten...
Wir warten...
Während wir warten, unterhalten wir uns nicht ganz leise und privat darüber, dass 500€ -Scheine eigentlich ja abgeschafft werden sollen, weil damit zum größten Teil nur Schmuggel, Schwarzgeldgeschäfte und Drogenhandel betrieben werden.
Papa-ichhabnochniemalseingekauft ignoriert und tapfer und bewahrt die Contenance. Chapeau dafür.
Wir warten...
Die Rohrpost kommt zurück mit 500€ in kleineren Scheinen. Und endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit können wir auch bezahlen.
Jetzt aber ab nach Hause, Einkäufe und Wäsche ausladen. Abendbrot. Der Mann macht mir einen leckeren Wrap und ich genieße ein bißchen Zeit vor dem PC.
Meine to-do-Liste für heute Abend umfasst eigentlich noch Nähen und Backen, eine Suppe kochen, Geschenke einpacken und aufräumen.
Ob ich wenigstens einen Teil davon noch schaffe?
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