Samstag, 5. Februar 2022

WmdedgT... (im Februar)

 Aus Gründen war es im Januar hier still. Mal gucken, wie man jetzt wieder rein kommt. Da hilft Frau Brüllens allmonatliche Frage: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?"


Sehr einfach: Geburtstag feiern! Der Mann hat Geburtstag und sogar noch einen großen Runden.

Was uns nicht davon abhält nach einem gemütlichen Frühstück erstmal loszuwirbeln. Samstags ist traditionell der Tag, an dem wir erstmal räumen und putzen. Unter der Woche wird meist nur das nötigste erledigt. Ich schnappe mit den Einkaufskorb und die Liste und fahre zum Einkaufsladen. Die Kinder räumen, der Mann verräumt das leer gemachte Aquarium und ordnet das Gästezimmer. Das wird auch direkt bezugsfertig gemacht, denn am Nachmittag kommt der gute Freund E.

Ich kaufe ein, trotz vollem Parkplatz ist es im Laden zum Glück nicht ganz so voll. Zur Feier des Tages brauchen wir natürlich noch Kuchen und abends gibt es Schnitzel. Ich nehme noch dies und das mit und fahre dann fix zurück. Der Minimann hilft mir dann sogleich beim Kuchen backen - ich vermute ja, er möchte nur nicht beim Aquarium putzen helfen. Es gibt einen russischen Zupfkuchen und statt überall Zupfen auf der Quarkfüllung zu verteilen, forme ich die Geburtstagszahl.

Während der Kuchen im Ofen vor sich hin backt, packe ich Geschenke ein und drapiere alles auf unserem kleinen Geschenketisch. Um mich herum wird es auch immer ordentlicher und sauberer und gegen Mittag sind wir fertig und essen eine Kleinigkeit. Draußen stürmt es einigermaßen, aber es ist wenigstens trocken. Ich mag eine Runde spazieren gehen. Die Motivation der anderen ist eher mau. Die Kinder gehen aber zumindest mit bis zum Sportplatz, wo sie die Flugeigenschaften bei Sturm ihres Styroporfliegers testen und Ball spielen. Ich gehe dann noch eine längere Runde um die Felder und entdecke einen Pokestop, der neu ist oder den ich einfach noch nicht entdeckt hatte.

Zurück zu Hause sind sowohl Freund E, als auch L angekommen. L trägt vorschriftsmäßig Maske, weil er eine schlimme Männererkältung hat. Wir beschließen aber, dass das Risiko sich (nochmal) anzustecken sehr gering ist. Immerhin kam diese (wirklich schlimme!) Männererkältung mit hoher Wahrscheinlichkeit ursprünglich vom Minimann (zwei Tage verschnupft). So können wir gemeinsam Kaffee und Kuchen essen. Dann geht es ans Geschenkeauspacken.

Für Herren gewissen Alters gibt es tolles Radlzubehör. Eine gefederte Sattelstange, eine unterdemHelm-Mütze, neue Handschuhe (eigene, muss er nicht mehr meine etwas zu kleinen ausleihen), Nudeln in Fahrradform, eine Kladde mit Zeitschriften aus dem Geburtsjahr (OMG!!!).

Später gehen Mann, E und die Kinder noch raus eine kleine Auslüft-Pokerunde drehen. Derweil beginne ich mit L das Abendessen vorzubereiten. Als es ans Schnitzelpanieren geht, sind die anderen auch wieder zurück. Der Minimann kann bei der Gelegenheit also gleich mal Panieren lernen. Doppelter Übungseffekt: Am Ende waren nicht nur die Schnitzel, sondern auch seine Finger sehr ordentlicher paniert.

Da wird gefühlt ewig kein "ganzes" Fleischgericht mehr hatten, bin ich wirklich erstaunt, wieviel Geschmack doch in einem Schnitzel stecken kann, wenn man es nur selten isst. Total schön und wir konnten das schöne Abendessen alle wirklich wertschätzen.

Für L ist es dann auch genug. Sein Erkältungskopf möchte ausgeruht werden. Auch für die Kinder ist es spät und Bettzeit. Freund E, der Mann und ich sitzen und eine Weile gemütlich zusammen, dann bin ich auch einfach sehr müde. Die Männer spielen noch eine Runde und schauen einen Film.

Vielleicht kein super großer Geburtstag, keine wilde Party, aber wir hatten einen sehr schönen gemeinsamen Tag.

Sonntag, 9. Januar 2022

Mit 8 Jahren...

Heute liegen Freude und Trauer nicht nah beieinander - sondern übereinander. Daher zünde ich eine Kerze an, die am Fenster steht und acht Kerzen, die auf dem Geburtstagskuchen stehen.


 Herzlichen Glückwunsch zum 8. Geburtstag mein Minimann! Wir wünschen Dir alles alles Gute und ein aufregendes neues Lebensjahr mit vielen schönen Momenten mit uns und deinen Freunden!


Mit 8 Jahren...


  •  ist man 1,30 m groß
  • und 26 kg schwer
  • kämmt man sich mit dem "Löwenmähnenbändiger" - denn nach wie vor wird die Mähne nicht geschnitten - manches ändert sich nicht.
  • spielt man sehr gerne Gesellschaftsspiele, wie Paläo, Giganten, Schach und Machi Koro.
  • liest man flüssig und betont - wenn man denn Lust hat...
  • und begeistert auf Mamas Kindle.
  • hat man einen lustigen denglischen Wortschatz und ein Talent dazu, andere mit komplexen Satzbauten zu überraschen.
  • baut man gerne Lego, jetzt auch den programmierbaren Roboter
  • und hat eine Nerf (und die heißen so, weil sie Eltern nerven)
  • trägt man Leggings - aber auch superstretch-superskinny Jeans
  • zockt man zu gern Minecraft und Subnautica
  • lernt man jeden Abend sehr ausdauernd und diszipliniert Norwegisch
  • müssen Duffo und Ente überall hin mit
  • hat man trotz unterschiedlicher Schulen immer noch die gleichen Kumpels aus dem KiGa
  • die dann sehr gerne samstags bei uns übernachten
  • hat man ein gutes Zeugnis, schöpft aber sein Potential nicht aus
  • weil man viel mehr Energie da rein steckt, möglichst wenig zu arbeiten
  • schaut man Mandalorian geschützt aus einer Kissenburg heraus
  • und teilt Mamas Begeisterung für "Darkwing Duck" 
  • schläft man nur im Elternbett, weil... das weiß auch dieses Jahr niemand so genau
  • kommt man morgens nur sehr schwer aus selbigen und schläft aus, wann immer es geht
  • hat man in den Silber-Schwimmkurs gewechelt
  • plant man gemeinsam mit Mama einen Heilbutt zu angelng
  • und diskutiert ausdauernd JEDEN ABEND, warum das Tablet nicht mit ins Bett kommt
  • kann man Papa sehr gut beim Handwerken helfen
  • vor allem, seit dem man eigenes Werkzeug hat
  • und kann auch prima vor Netflix versacken
  • geht man sehr eine Pokemon Go Runde - und ist überhaupt der beste 12km-Eier-Ausbrüter der Familie
  • wächst man schon wieder ein bißchen aus seinem aktuellen Fahrrad raus

Montag, 13. Dezember 2021

12v12... (im Dezember)

Caro sammelt auch im letzten Monat 2021 12 Bilder vom 12.


Adventskerzen zum Frühstück. Richtig hell isses draußen ja eh nicht.

Total besinnliches Deutschlernen.

Immerhin wird der Große mit sowas wie einer Frisur die Deutscharbeit morgen schreiben.

Zur Stärkung gibt es zum frühen Nachmittag dann Bratäpfel.

Dann ist die Küchenmaschine gefordert. Wir setzen drei Plätzchenteige an.


Orangensmoothie, weil wegen Vitamine!



Weihnachtliches vor der Tür im Windfang.




Weihnachtliches im Wohnzimmer.


Und eine wirklich hervorragende 3. Advents-Maus. Danke für die absolut wunderbare und kindgerechte Erklärung, wie ein Laser funktioniert.
























Sonntag, 5. Dezember 2021

WmdedgT... (im Dezember)

 Frau Brüllen sammelt Tagebucheinträge.


Ich wache das erste Mal kurz auf, als ich es im Flur kruscheln höre und eine Stimme fragt, ob sie Süßkram haben dürfte. Dann schlafe ich nochmal kurz ein, um pünktlich um 9:00 wieder aufzuwachen. Zeit zum Aufstehen, duschen, Frühstück.

Der Minimann ist heute mit dem Adventskalender dran und freut sich sehr über eine weitere Legotüte. Die Kinder beraten, wer welches Tier bauen wird. Außerdem darf er heute die zwei Adventskerzen anzünden und bei der Gelegenheit überlegen wir gemeinsam, wie man die Kerzen am besten in welcher Reihenfolge benutzt, damit sie alle möglichst gleichmäßig abbrennen.

Nach dem Frühstück ziehen der Große und ich uns in die obere Etage zurück und lernen Englisch und Mathe. Damit es auch wirklich ruhig bleibt, machen der Mann und der Minimann im Keller irgendwelche Handwerksachen und kümmern sich um Ordnung und Sauberkeit im Erdgeschoss.

Wir kämpfen uns durch "mixed tenses" und während jede Zeit für sich beim Großen schon ganz gut klappt, wird es in einem Lückentext, in dem alles gemischt wird, doch schwieriger. Mathe läuft dafür prima, auch wenn ich da Pickel kriege, dass die Prozentrechnung ausschließlich mit dem Dreisatz lösen und noch nicht die dazugehörige Formel einfach umstellen. Aber zum Glück bin ich ja kein Pädagoge und der Große kann später niemals behaupten, er wüsste nicht, wie Dreisatz geht.

Wäsche. Mehr Wäsche. Findet es noch jemand seltsam, dass kein Katastrophenfilm uns jemals darauf vorbereitet hat, dass man während der Apokalypse dauernd Wäsche waschen muss?

Zum frühen Nachmittag kommt eine Bekannte. Der Große und deren Sohn fahren zum Geburtstagsbesuch beim Klassenkameraden. Der Mann fährt mit, um das Geschenk (Minecraft) zu installieren.

Ich koche Kaffee und mache nebenbei schnell Schokomandeln in Puderzucker. Zum richtigen Backen komme ich heute wohl nicht mehr. Kaffeetrinken und Schnacken mit der Bekannten. Sie arbeitet beim nächstgelegenen Maximalversorger und ich sag mal so: Lasst euch impfen und bleibt zu Hause!

Wir gehen mit dem Minimann und dem kleinen Hund der Bekannten eine große Runde spazieren. Es ist tatsächlich richtig toller blauer Himmel und Sonnenschein. Was für eine Wohltat.

Am Ende bleibe ich noch eine Runde auf dem Spielplatz mit dem Minimann. Dann zurück. Der Mann ist auch wieder da. Wir stellen den Weihnachtsbaum auf und schmücken. Während Loriot sich ja zeitlebens über zu wenig Lametta beschwerte, muss ich sagen: Joa - ist genug Lametta dieses Jahr.

Der Große kommt pünktlich zum Abendbrot zurück, wir essen Reste. Bratnudel-Burger. Dann lese ich die Adventsgeschichte vor, wie schauen die aktuelle Mausfolge und der Minimann und ich machen noch schnell unsere Norwegisch-Lektion. Die Kinder wandern gen Bett und wir schauen noch die vorletzte Folge "Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle".

Alles in allem ein recht entspannter Sonntag.

Freitag, 12. November 2021

12 von 12... (im November)

 Huch, da habe ich das Tagebuchbloggen letzte Woche ganz vergessen. Aber ich hab 12 Bilder vom 12 und Caro sammelt sie in dieser Liste.


#wazifubo - Physiotherapie

Vor der Praxis ist es noch richtig herbstlich.

Ist das Architekturkunst oder kann das weg? Oder ist es eine dieser Geometrieaufgaben aus dem Mathebuch?

Endlich Kaffee - ich hatte offensichtlich den Fettblobb der Milch erwischt.


Nach Arbeit, Rumkutschen, Kinder einsammeln - abendlicher Besuch auf dem Spielplatz.

Noch sagt die Uni Stufe 1 - ich bin gespannt, wie lange das noch anhält. 3G ist hier seit Anfang des Semesters Pflicht.


Mit dem Großen lerne ich Erdkunde. Die Zeit zwischen Herbst- und Weihnachtsferien ist wie immer vollgestopft mit Klausuren.

Der Minimann sortiert derweil Spielzeug in "behalten" und "Kleinanzeigen". Es gibt eine Diskrepanz zwischen den beiden Stapeln.

to do für Montag: Aluabfall wegbringen.

Letzte Messung - hübsch.

Noch schnell tanken. Noch ist CNG preisstabil. Und Hui fährt ja sowieso elektrisch. Immerhin eine Sorge, die ich momentan nicht teile.


Dienstag, 12. Oktober 2021

12 von 12... (im Oktober)

 Caro sammelt 12 Bilder vom 12.




Ich verbringe den Vormittag damit ein paar Vorräte aus dem Keller in die Küche umzuziehen. Dafür muss man zuerst mal die Küche aufräumen und putzen. Dann den Schrank ausräumen und putzen. Dann versuche ich alles inkl. der Vorräte aus dem Keller wieder reinzuräumen. Klappt am Ende, mit der Einschränkung, dass die Küchenhandtücher umziehen müssen. Dafür findet sich hoffentlich noch ein Platz.

Werbung, denn der Postmann klingelt und bringt das jährliche Duschpaket. Dies sind die Duschgele, die der beste Freund gekauft hat. Meine Seifen hatte ich gleich mal weggeräumt. Dafür riecht es jetzt überall ganz toll.

Ich nutze eine Regenpause für eine schnelle Gartenrunde.

Der Rotkohl ist erntereif. Ich habe beschlossen, den direkt zu Weihnachtsrotkohl zu verarbeiten und einzufrieren. Komme mir dabei sehr clever vor, weil ich Weihnachten diese Beilage dann nur noch auftauen muss.

Vergleichsbild der Wintersaat - es wächst und wächst. Sehr schön. Vorne rechts sind die Mangoldsamen nicht aufgegangen. Das war die alte Packung. Naja. Ich hoffe noch auf eine trockene Periode, damit ich die Gurkenreste rausrupfen kann, um dort Spinat zu säen.

Die Himbeeren haben noch nicht genug und reifen lecker weiter. Nehme ich sehr gerne!

Hier zu sehen: minikleine Rosenkohlröschen. Mal gucken, ob die was werden. Wenn man nämlich oben links in die Ecke guckt, erkennt man Raupen, die sich an den Blättern sattfressen wollen.

Wazifubo - beim Kinderarzt.

Der Minimann kriegt das bunte Pflaster - der Große und ich nur ein normales. Gemeinheit. Dafür haben wir drei jetzt alle die diesjährige Grippeimpfung.

Während ich Wäsche mache (niemand braucht ein Bilder, Wäsche ist ja immer und überall), kocht der Mann. Steckrübenpüree mit Estragonbutter, Burger. Was halt da war und weg musste. Passt super zusammen und war sehr lecker.

Dann ist schon Sonnenuntergang. Ich bin noch gar nicht richtig im Herbst angekommen.

Der Mann und ich planen das Kellerbad. Wir treffen eine Entscheidung. Ich seufze. Viel. Aber manchmal hilft es einfach nicht.

Auch ohne Bild: müde und migränig eine Folge "Die Brücke" schauen und dann mit Triptan ab ins Bett.


Dienstag, 5. Oktober 2021

WmdedgT... (im Oktober)

 Frau Brüllen sammelt Tagebucheinträge.


Der Wecker klingelt um 6:45, alle sind leise beim Aufstehen und natürlich schlafe ich heute nochmal richtig richtig tief ein. Und schrecke aus dem Tiefschlaf auf, als um 7:30 mein eigener Wecker klingelt. Duschen, Sachen zusammensuchen und los.

Orthopädentermin. Ich erwarte ja eher wenig. Am Ende behalte ich Recht, gehe aber immerhin mit einer Strahlendosis von ganz vielen Röntgenbildern und einem Physiorezept raus. Das ist trotzdem eher unbefriedigend und beantwortet auch keine Frage, aber gut. Immerhin muss ich meine Termine erstmal nicht mehr voll selbst zahlen. Man muss sich ja auch über das freuen, was klappt.

Ich husche beim Bäcker rein und habe sooo Lust auf ein Croissant. Leider gibt es dort keine, aber dafür gibt es endlich wieder Berliner mit Zuckerguss. Juhu! Es ist jetzt also offiziell SO spät im Jahr. Die Bäume sagen das gleiche, sehr hübsch anzusehen. Ich fahre durch die herbstlich-stürmische Kulisse zur Arbeit.

Auf Arbeit wird mir kurz schwummerig. Aber mir fällt rechtzeitig ein, dass ich ja Frühstück gekauft hatte. Und mit Kaffee und Berliner geht es dann gleich schon besser.

Ich erledige unangenehmes Verwaltungskram. Erledigt. Abgehakt. Uff.

Im Labor ist gerade alles zu Wartungsarbeiten runtergefahren. Als der Kollege kommt, fangen wir direkt mit dem dreckigen Zeug an und wechseln das Pumpenöl. Zwischen "hellgelbes Originalöl" und "eklig dunkelbrauner Schmontz mit Stückchen" liegen schon Welten. Obwohl wir alles ordentlich und vorsichtig machen, fällt natürlich ein Stopfen in den Altölkanister, den ich mühsam rausfischen muss. Und eine nicht unerhebliche Menge Ethanol und Hexan geht später noch mal drauf, um alle öligen Bechergläser und Werkzeuge wieder fettfrei zu kriegen.

Zur Mittagszeit habe ich einen Physiotermin. Der ist einfach nur sehr AUA. Auf dem Rückweg hole ich noch etwas zur Mittagessenergänzung. Es gibt Brot, Käse, Kartoffelsalat.

Weiter im Labor. Wir stellen fest, dass bei einer der Pumpen die nicht-Edelstahlteile korrodieren. Sehr unschön. Eigentlich pusten wir da gar nicht so übles Zeug durch. Die Pumpe bringen wir also lieber mal in die Werkstatt zur professionellen Wartung.

Dann wird es Zeit für Feierabend. Heute trifft sich eine Gruppe aus Lehrern, Eltern und Schülern am Gymnasium des Großen. Dort werden Richtungsimpulse gegeben, das Schulprogramm mitgestaltet. Ich gehe da jetzt hin, weil ein großes Thema natürlich Digitalisierung ist. Was wir sehr schön daran sehen, dass das Smartboard anfangs nicht funktioniert. Nach 90 Minuten bin ich voller neuer Gedanken - gute, kontruktive, informative, erschreckende. Mal sehen, ob man da wirklich was bewegen kann. Viele Gräben sind tief und über allem schwebt die böse "wie soll man das bezahlen"-Frage und der Hintergrund der absolut unflexiblen und verkrusteten Schulverwaltung.

Ich fahre nach Hause, Mann und Minimann sitzen beim Abendbrot. Ich schaue fragend, da fehlt doch ein Kind. "Ach, ist heute keine Feuerwehr?". Ich fahre nochmal schnell los, den Großen vom Freund abholen. Kurzer Schnack mit den Kindern und Vater dort. Dann essen wir gemeinsam und stellen fest, dass es schon ganz schön spät ist.

Die Kinder wuseln rum, packen Schulsachen, Klamotten, duschen. Das dauert gefühlt alles ewig. Dann kuscheln wir eine Runde, dann rennt der Mann nochmal in den Garten - die Hühnertür muss zu. Gegen 21:00 ist dann endlich Ruhe und ich liege müde auf dem Sofa mit Heizkissen. Es reicht noch für eine Folge "Die Brücke".