So frisch erholt von dem Tag auf der Zugspitze (hier Ironieschild hochhalten), planten wir für den heutigen Tag eine Route mit mehreren Möglichkeiten.
Variante eins war vom Parkplatz Salzbach aus startend den Ganghoferweg zur Gaistal- und weiter zur Tillfussalm zu gehen und wer dann noch wollte hoch zur Steinernen Hüttl.
Variante zwei bog von der Gaistalalm zur Rotmoosalm ab.
Der Vorteil war, dass es erstmal recht gerade und nur ganz wenig steil den Ganghoferweg entlang ging, ich also mein geschundenes ISG mit möglichst wenig Belastung bewegen konnte. Am Ende hilft ja leider nur Bewegung.
Bis zur Gaistalalm ging es auch einigermaßen, auch wenn ich gehofft hätte, dass die Ibu mehr helfen würde. War aber leider nicht so. Trotzdem eher Spaziergang, denn Wanderung. An der Alm angekommen, saßen wir bei allerbestem Wetter draußen, aßen Schnitzel und Palatschinken und Nudelsuppe und Kuchen und stärkten uns für den anstrengenderen Teil des Tages. Die sehr nette Wirtin empfahl uns lieber zur bewirtschafteten Rotmoosalm zu wandern, denn die beiden anderen Almen hatten schon geschlossen.
Also machten wir das, auch wenn es mir doch heftig vorkam nochmal auf über 2000m zu wandern. Der Weg war aber eher Waldautobahn (und ab und an von Forst-LKW befahren) und zumindest gut zu gehen, auch wenn die Höhenmeter mir ziemlich zusetzten. Das Ziel war die meiste Zeit über in Sicht, eine Hütte auf dem Kamm, die Aussicht sicher grandios. Trotzdem wurde es zunehmend beschwerlicher weiter zu gehen. Ein Blick in die andere Richtung zeigte außerdem aufziehende Wolken, wenn auch ein Tal weiter entfernt.
Letztendlich siegte die Vernunft. 1500m vor der Alm (aber noch einige Höhenmeter) machten wir Pause und entschlossen uns die Gruppe aufzuteilen. L. und der Große wollten noch bis zur Alm hoch. Der Mann, Freund E., der Minimann und ich machten uns auf den Rückweg. War wohl besser so, denn bergab war noch viel doofer und schmerzhafter, als bergauf. Dazu fing der Minimann an über Bauchschmerzen zu klagen.
Wir nahmen den kürzesten Weg, der uns über die Hämmermoosalm führte und wir hatten Glück. Es war zwar schon späterer Nachmittag, aber wir bekamen noch Kaffee und Apfelstrudel und der Minimann konnte erstmal in Ruhe auf dem Klo hocken. Zwischendurch textete L., dass er mit dem Großen oben angekommen war, sie den 13-Punkte-Stempel und ebenfalls leckeren Kuchen bekommen hatten.
Den Ganghoferweg zurück zum Parkplatz zurück zu laufen, ging dann relativ flott. Am Ende waren die beiden nur knapp 10 Minuten nach uns am Auto und wir waren doch 16 bzw. 20 Kilometer gelaufen. Ich wollte vor Schmerzen aber nur noch zurück.
Woher der Mann, Freund E. und die Kinder noch die Kraft und Motivation nahmen für 1,5h im Schwimmbad zu "entspannen", war mir völlig schleierhaft. Ich fand es schon sehr sehr anstrengend am Herd zu stehen und die Gemüsesuppe, die es zusammen mit Ofenkartoffeln gab, ab und zu umzurühren.
Dienstag, 15. Oktober 2019
Montag, 14. Oktober 2019
Zugspitze...
Nach der langen Wanderung gestern, gab es heute was zum Ausruhen. Wir fuhren auf verschiedenen Wegen die Zugspitze rauf.
Freund E. und der Mann trauten sich mit der neuen Seilbahn vom Eibsee direkt auf die Spitze. L., die Kinder und ich fuhren lieber gemütlich mit der Zahnradbahn. Leider fuhr diese nicht so häufig und wir mussten erstmal eine Stunde warten. Derweil machte der Minimann wahlweise Quatsch oder nervte uns mit seiner Langeweile, weil er nicht ans Handy durfte (der Große lernte damit gerade Vokabeln). Und dann fährt die Zahnradbahn auch noch einmal 45 Minuten. Irgendwie alles nicht so smooth, wie ich mir vorgestellt hatte.
Zudem etwas doof für Mann und Freund E., die derweil oben lange warteten. Oben angekommen nahmen wir die Seilbahn zum Gipfel und machten dort erstmal eine schnelle Brotzeit, denn inzwischen war es halb drei und mein Kreislauf hing in den Kniekehlen. Außerdem beschlich mich doch ein Gefühl der Höhe und Angst, so richtig genießen konnte ich es oben nicht.
Danach ein paar Fotos, kurz mal zur österreichischen Seite rüber gehen und dann wieder runterfahren, denn die Kinder wollten verständlicherweise noch ein bißchen Rodeln. Leider war alles sehr hektisch, denn die letzte Bahn nach unten fuhr schon um 16:20 ab.
Die Kinder rodelten also nur ein paar Mal den Hang hinunter, der Große knallte sich dabei noch den Schlitten vor's Knie, der Minimann war langsam und die Aufpasserfrau rief schon zum Gehen.
Derweil bekamen L. und ich auch keinen Kaffee mehr und dann warteten wir im abgesperrten Bereich auf den Zug als der Minimann plötzlich dringend zum Klo musste. Tja.
Irgendwann kam die Bahn, irgendwann waren alle Mitreisenden drin, auch wenn man zwischendurch das Gefühl hatte, jeder hätte Angst auf dem Berg vergessen zu werden, dann warteten wir auf den Lokführer. Dann sammelten wir am Riffelriß Wanderer ein, dann kamen wir endlich unten an und ich raste mit dem Minimann eilends zur Toilette. Gerade noch so gut gegangen.
Der Rest ging entspannter zum Klo, ich drehte mich um und zack - ISG-Blockade. Voll toll, natürlich an einem Tag, an dem man noch doof im Auto sitzt, der eh irgendwie unrund lief und meh. Das Auto wurde also umgeräumt, die Kinder auf die Sitze im Kofferraum verteilt, L. und E. nach hinten, ich wartete derweil, um nicht über den gesamten Parkplatz humpeln zu müssen und hievte mich dann irgendwie in den vorderen Sitz.
Sitzen war aber auch doof. Rückfahrt mit Stau und kurzem Einkaufsstopp (der Mann ist jetzt voll auf Almdudler). Am Ende war es spät, meine Hüfte, das rechte Bein, alles einfach nur blockiert und der Tag irgendwie doch sehr sehr durchwachsen.
Geniale Aussicht gab es natürlich trotzdem auf der Zugspitze.
Freund E. und der Mann trauten sich mit der neuen Seilbahn vom Eibsee direkt auf die Spitze. L., die Kinder und ich fuhren lieber gemütlich mit der Zahnradbahn. Leider fuhr diese nicht so häufig und wir mussten erstmal eine Stunde warten. Derweil machte der Minimann wahlweise Quatsch oder nervte uns mit seiner Langeweile, weil er nicht ans Handy durfte (der Große lernte damit gerade Vokabeln). Und dann fährt die Zahnradbahn auch noch einmal 45 Minuten. Irgendwie alles nicht so smooth, wie ich mir vorgestellt hatte.
Zudem etwas doof für Mann und Freund E., die derweil oben lange warteten. Oben angekommen nahmen wir die Seilbahn zum Gipfel und machten dort erstmal eine schnelle Brotzeit, denn inzwischen war es halb drei und mein Kreislauf hing in den Kniekehlen. Außerdem beschlich mich doch ein Gefühl der Höhe und Angst, so richtig genießen konnte ich es oben nicht.
Danach ein paar Fotos, kurz mal zur österreichischen Seite rüber gehen und dann wieder runterfahren, denn die Kinder wollten verständlicherweise noch ein bißchen Rodeln. Leider war alles sehr hektisch, denn die letzte Bahn nach unten fuhr schon um 16:20 ab.
Die Kinder rodelten also nur ein paar Mal den Hang hinunter, der Große knallte sich dabei noch den Schlitten vor's Knie, der Minimann war langsam und die Aufpasserfrau rief schon zum Gehen.
Derweil bekamen L. und ich auch keinen Kaffee mehr und dann warteten wir im abgesperrten Bereich auf den Zug als der Minimann plötzlich dringend zum Klo musste. Tja.
Irgendwann kam die Bahn, irgendwann waren alle Mitreisenden drin, auch wenn man zwischendurch das Gefühl hatte, jeder hätte Angst auf dem Berg vergessen zu werden, dann warteten wir auf den Lokführer. Dann sammelten wir am Riffelriß Wanderer ein, dann kamen wir endlich unten an und ich raste mit dem Minimann eilends zur Toilette. Gerade noch so gut gegangen.
Der Rest ging entspannter zum Klo, ich drehte mich um und zack - ISG-Blockade. Voll toll, natürlich an einem Tag, an dem man noch doof im Auto sitzt, der eh irgendwie unrund lief und meh. Das Auto wurde also umgeräumt, die Kinder auf die Sitze im Kofferraum verteilt, L. und E. nach hinten, ich wartete derweil, um nicht über den gesamten Parkplatz humpeln zu müssen und hievte mich dann irgendwie in den vorderen Sitz.
Sitzen war aber auch doof. Rückfahrt mit Stau und kurzem Einkaufsstopp (der Mann ist jetzt voll auf Almdudler). Am Ende war es spät, meine Hüfte, das rechte Bein, alles einfach nur blockiert und der Tag irgendwie doch sehr sehr durchwachsen.
Geniale Aussicht gab es natürlich trotzdem auf der Zugspitze.
Sonntag, 13. Oktober 2019
Durch das Puittal...
Herrliches Wetter, richtiger Altweibersommer, Sonne, warm, kein Wölkchen. Beste Voraussetzungen also, um eine große Wanderung in Angriff zu nehmen.
Wir frühstücken um 9:00 und sind pünktlich um 10:00 abmarschbereit. Der Weg soll und heute durch das Puittal führen, rauf zum Scharnitzjoch auf 2048m.
Wir laufen also los, über eine leere Weide und steigen ins "Tal" ein. Tal bedeutet hier, dass links und rechts steile Bergwände emporragen und man flockige 700 Höhenmeter durch das "Tal" hochsteigt. In schmalen Serpentinen geht es steil bergauf. Der Aufstieg ist direkt ziemlich anstrengend und fordernd.
Dazu kommt, dass wir einige Mal Mountainbikern ausweichen müssen, die den schmalen Trampelpfad runterfahren. Ich bin etwas zwiegespalten. Ja, auch hier ist es im Winter nicht mehr schneesicher, neue Tourismusangebote werden gesucht und gefunden. Auf der anderen Seite passen Mountainbiker und Wanderfamilien jetzt nicht wirklich gemeinsam auf einen engen Wanderpfad. Das die Biker nicht mal absteigen, damit man aneinander vorbeikommt, sondern einen zwingen irgendwo an den Fels gedrückt stehen zu bleiben, während sie durch die Pfütze vor einem brettern hilft des beiderseitigen Verständnisses nun auch nicht weiter.
Nach etwa 2/3 der Höhenmeter gelangen wir auf eine große Almfläche, die sich deutlich weniger steil weiter nach Westen erstreckt. Wir machen dort eine Brotzeitpause und sammeln Kraft, Atem und einen Geocache.
Danach geht es gemütlicher weiter, trotzdem wollen wir ja auf 2048m und das geht nun nicht ohne Anstrengung. Das Tal zieht sich wunderschön um die Gehrenspitze herum, bald sehen wir das Scharnitzjoch.
Aber erstmal machen wir eine weitere Pause, um die müden Beine auszuruhen und mehr zu trinken. Es ist wirklich warm. Kurz vor dem Erreichen des Jochs durchqueren wir den Puitbach, der hier nur noch ein kleines Rinnsal ist. Außerdem eine gute Gelegenheit die Wasserflaschen aufzufüllen. So kurz hinter der Quelle ist das Wasser glasklar und eisekalt.
Schließlich erreichen wir das Scharnitzjoch. Hier oben weht ein kühler Wind, wir ziehen wieder eine Lage mehr über und erfreuen uns an der grandiosen Rundumaussicht. L. bleibt eine Weile zurück, um ein Panoramafoto zu knipsen, der Rest unserer Gruppe beginnt mit dem Abstieg zur Wangalm. Die ersten paar Hundert Meter sind auch nicht ganz ohne, ich nehme den Minimann an die Hand.
Danach flacht es etwas ab, man geht nicht mehr direkt am Hang und der Weg wird breiter. Am Nachmittag erreichen wir die Wangalm und stärken und dort mit Kuchen und Kaiserschmarrn. Außerdem gibt es hier den nächsten Stempel.
Den Rest des Abstiegs kennen wir schon von unserer Wanderung zur Wettersteinhütte. Meine Hüfte zickt zwar ziemlich und ich verfluche ein bißchen den steilen Abstieg. Aber dann sind wir zurück im Tal, die Kinder rennen hyperaktiv durch den Wald (wie?????) und für die letzten zwei Kilometer kriegt der Minimann für seine "Nachtwanderung" auch eine Stirnlampe.
Sehr müde kommen wir zurück, nach einer langen, grandiosen Wanderung mit unglaublich toller Aussicht bei bestem Wetter.
Wir frühstücken um 9:00 und sind pünktlich um 10:00 abmarschbereit. Der Weg soll und heute durch das Puittal führen, rauf zum Scharnitzjoch auf 2048m.
Wir laufen also los, über eine leere Weide und steigen ins "Tal" ein. Tal bedeutet hier, dass links und rechts steile Bergwände emporragen und man flockige 700 Höhenmeter durch das "Tal" hochsteigt. In schmalen Serpentinen geht es steil bergauf. Der Aufstieg ist direkt ziemlich anstrengend und fordernd.
Dazu kommt, dass wir einige Mal Mountainbikern ausweichen müssen, die den schmalen Trampelpfad runterfahren. Ich bin etwas zwiegespalten. Ja, auch hier ist es im Winter nicht mehr schneesicher, neue Tourismusangebote werden gesucht und gefunden. Auf der anderen Seite passen Mountainbiker und Wanderfamilien jetzt nicht wirklich gemeinsam auf einen engen Wanderpfad. Das die Biker nicht mal absteigen, damit man aneinander vorbeikommt, sondern einen zwingen irgendwo an den Fels gedrückt stehen zu bleiben, während sie durch die Pfütze vor einem brettern hilft des beiderseitigen Verständnisses nun auch nicht weiter.
Nach etwa 2/3 der Höhenmeter gelangen wir auf eine große Almfläche, die sich deutlich weniger steil weiter nach Westen erstreckt. Wir machen dort eine Brotzeitpause und sammeln Kraft, Atem und einen Geocache.
Danach geht es gemütlicher weiter, trotzdem wollen wir ja auf 2048m und das geht nun nicht ohne Anstrengung. Das Tal zieht sich wunderschön um die Gehrenspitze herum, bald sehen wir das Scharnitzjoch.
Aber erstmal machen wir eine weitere Pause, um die müden Beine auszuruhen und mehr zu trinken. Es ist wirklich warm. Kurz vor dem Erreichen des Jochs durchqueren wir den Puitbach, der hier nur noch ein kleines Rinnsal ist. Außerdem eine gute Gelegenheit die Wasserflaschen aufzufüllen. So kurz hinter der Quelle ist das Wasser glasklar und eisekalt.
Schließlich erreichen wir das Scharnitzjoch. Hier oben weht ein kühler Wind, wir ziehen wieder eine Lage mehr über und erfreuen uns an der grandiosen Rundumaussicht. L. bleibt eine Weile zurück, um ein Panoramafoto zu knipsen, der Rest unserer Gruppe beginnt mit dem Abstieg zur Wangalm. Die ersten paar Hundert Meter sind auch nicht ganz ohne, ich nehme den Minimann an die Hand.
Danach flacht es etwas ab, man geht nicht mehr direkt am Hang und der Weg wird breiter. Am Nachmittag erreichen wir die Wangalm und stärken und dort mit Kuchen und Kaiserschmarrn. Außerdem gibt es hier den nächsten Stempel.
Den Rest des Abstiegs kennen wir schon von unserer Wanderung zur Wettersteinhütte. Meine Hüfte zickt zwar ziemlich und ich verfluche ein bißchen den steilen Abstieg. Aber dann sind wir zurück im Tal, die Kinder rennen hyperaktiv durch den Wald (wie?????) und für die letzten zwei Kilometer kriegt der Minimann für seine "Nachtwanderung" auch eine Stirnlampe.
Sehr müde kommen wir zurück, nach einer langen, grandiosen Wanderung mit unglaublich toller Aussicht bei bestem Wetter.
Samstag, 12. Oktober 2019
12 vonv 12... (im Oktober)
Frau Kännchen sammelt.
Heute teilten wir uns auf. Freund E, Mann und Kinder sind im Schwimmbad, L. und ich radeln durchs Leutaschtal. Das Wetter ist herrlich, der Weg führt im Tal immer an der Leutascher Ache entlang.
Die E-Mountainbikerdichte ist allerdings hoch und manche fahren eher... naja. Sagen wir mal so: schön, dass sie ein E-Bike leihen und ein bißchen damit rumfahren. Schöner, würden sie auch die Geschwindigkeit einschätzen können und darauf achten, dass sie nicht allein unterwegs sind, sondern sich die Wege mit Wanderern teilen.
Unterwegs halten wir an der Hämmermoosalm und lassen uns Topfen- und Apfelstrudel schmecken. Natürlich nehmen wir auch den nächsten Stempel mit. Da mein Rad auf den Schotterpisten bergab schnell wegrutscht, schiebe ich runter. Das gibt L. Zeit noch kurz den Stempel an der Gaistalalm abzustauben.
Abends spielen wir heißersehnt Maus & Mystik weiter, die Kinder konnten es auch kaum noch erwarten. Und als die Kinder im Bett verschwunden sind, malen wir Zauberstäbe an und basteln zwei Monster Book of Monsters".
Heute teilten wir uns auf. Freund E, Mann und Kinder sind im Schwimmbad, L. und ich radeln durchs Leutaschtal. Das Wetter ist herrlich, der Weg führt im Tal immer an der Leutascher Ache entlang.
Die E-Mountainbikerdichte ist allerdings hoch und manche fahren eher... naja. Sagen wir mal so: schön, dass sie ein E-Bike leihen und ein bißchen damit rumfahren. Schöner, würden sie auch die Geschwindigkeit einschätzen können und darauf achten, dass sie nicht allein unterwegs sind, sondern sich die Wege mit Wanderern teilen.
Unterwegs halten wir an der Hämmermoosalm und lassen uns Topfen- und Apfelstrudel schmecken. Natürlich nehmen wir auch den nächsten Stempel mit. Da mein Rad auf den Schotterpisten bergab schnell wegrutscht, schiebe ich runter. Das gibt L. Zeit noch kurz den Stempel an der Gaistalalm abzustauben.
Abends spielen wir heißersehnt Maus & Mystik weiter, die Kinder konnten es auch kaum noch erwarten. Und als die Kinder im Bett verschwunden sind, malen wir Zauberstäbe an und basteln zwei Monster Book of Monsters".
Freitag, 11. Oktober 2019
Hoher Sattel und Hohe Fluder
Heute darf es nach dem Frühstück auch für Freund E. mit ein paar Höhenmetern losgehen. Praktischerweise beginnt direkt 100m hinter der FeWo ein netter Wanderweg zum Hohen Sattel, verlängert werden kann der Weg zum Rundweg über Weidach und zack - hat man die Strecke für den Tag auch festgelegt.
Bis zum Hohen Sattel auf 1495m geht es moderat steil auf einer geschotterten Waldautobahn bergauf. Wir schaffen die Strecke tatsächlich in den auf dem Schild angegebenen 1,5h. Sogar trotz der Kinder, zumindest der Kleine ist bei so "langweiligen" Pfaden häufig maulig und langsam.
Heute jedoch nicht, die Kinder schleppen Freund E. mit, damit sie ungestört über Minecraft reden können und legen ein ordentliches Tempo vor.
Das Wetter ist wunderbar, sonnig, warm und herrlich. Auf dem Hohen Sattel machen wir den Kocher an und kochen Reis mit Thunfisch. Die Kinder und der Mann suchen derweil erfolgreich einen Geocache. Freund E. ist begeistert, ob der warmen Mahlzeit und des "Outdoor-Gefühls".
Dann soll es aber auch weitergehen. Ab Hoher Sattel ist nix mehr mit Waldautobahn. Ein schmaler, steiler Stieg führt weiter hinauf auf fast 1700m. Ich atme. Die Kinder sind weiterhin sehr motiviert, reden pausenlos auf Freund E. ein, selbst als dieser auch mal stehenbleiben muss, um Atem zu holen. Der Weg ist deutlich schöner für Kinder mit Wandererfahrung und einer gewissen Begeisterung für Wege, an denen am ab und an auch Klettern kann.
Wir kommen ein wenig vom Weg ab, gehen auf nur spärlich zu erahnenden Pfaden Richtung Hohe Fluder und genießen die Natur.
Bis zum Hohen Sattel auf 1495m geht es moderat steil auf einer geschotterten Waldautobahn bergauf. Wir schaffen die Strecke tatsächlich in den auf dem Schild angegebenen 1,5h. Sogar trotz der Kinder, zumindest der Kleine ist bei so "langweiligen" Pfaden häufig maulig und langsam.
Heute jedoch nicht, die Kinder schleppen Freund E. mit, damit sie ungestört über Minecraft reden können und legen ein ordentliches Tempo vor.
Das Wetter ist wunderbar, sonnig, warm und herrlich. Auf dem Hohen Sattel machen wir den Kocher an und kochen Reis mit Thunfisch. Die Kinder und der Mann suchen derweil erfolgreich einen Geocache. Freund E. ist begeistert, ob der warmen Mahlzeit und des "Outdoor-Gefühls".
Dann soll es aber auch weitergehen. Ab Hoher Sattel ist nix mehr mit Waldautobahn. Ein schmaler, steiler Stieg führt weiter hinauf auf fast 1700m. Ich atme. Die Kinder sind weiterhin sehr motiviert, reden pausenlos auf Freund E. ein, selbst als dieser auch mal stehenbleiben muss, um Atem zu holen. Der Weg ist deutlich schöner für Kinder mit Wandererfahrung und einer gewissen Begeisterung für Wege, an denen am ab und an auch Klettern kann.
Wir kommen ein wenig vom Weg ab, gehen auf nur spärlich zu erahnenden Pfaden Richtung Hohe Fluder und genießen die Natur.
Nach Süden hin sehen wir die nächsthöhere Bergkette, die Seefelder Spitze und dahinter mehr Alpen. Schneebepuderte Alpen. Es ist einfach herrlich. Hinunter führt der Weg wieder auf einer Waldautobahn, zwischen den Bäumen hat man ab und an eine tolle Aussicht. Wir schlängeln uns wieder alle Höhenmeter hinunter und enden in Weidach.
Dort gucken wir noch kurz im Sportklamottenladen nach einem Becher und Spork für Freund E. - die Almhüttendichte der Alpen scheint aber zu keinerlei Bedarf an Outdoor-Essenszubehör zu führen. Jedenfalls werden wir nicht fündig.
Während Mann und Kinder auf dem Rückweg noch für eine Weile auf dem Spielplatz toben, gehe ich schon vor und mache Waffelteig.
Später gibt es dann Gemüsesuppe mit Rindfleischeinlage und lustigen Pancakestreifen, Waffeln auf norwegische Art und ein weiteres Kapitel Harry Potter.
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