Dienstag, 2. Juli 2019

Paris / Orléans

Zurück von einer Woche Konferenz in Orléans. Ganz viele neue Leute kennengelernt und gesprochen, sehr viel wissenschaftlicher Input (Output auch) und ein bißchen Zeit für Sightseeing in Paris und Orléans. Man kann auch bei >35°C draußen rumspazieren.


Wie wir alle ja aus Hollywoodfilmen gelernt haben, kann man von jedem Hotelzimmer in Paris den Eiffelturm sehen. (Oder man musste eben dringend beim Vortrag vorbereiten prokrastinieren und Zeit damit verbringen ein bezahlbares Hotelzimmer mit ein bißchen Eiffelturmblick zu finden)













29000 Schritte und 20km sind es an dem Nachmittag / Abend in Paris geworden. Einmal die Seine rauf und runter, um wenigstens in der kurzen Zeit die Touri-Hotspots abzulaufen. Paris ist schön, für richtig gucken, Museumsbesuche und Geschichtsunterricht braucht man aber viel mehr Zeit.








Das Conference Dinner fand auf Schloß Chambord statt. Sehr beeindruckend! Die von da Vinci inspirierte Doppelhelix-Treppe ist eine architektonische Meisterleistung.


Orléans berühmteste Frau.








Hübsche Altstadt. Auch Orléans ist einen Besuch wirklich wert. Und weiter Loire abwärts finden sich neben Chambord auch noch all die anderen pittoresken Schlösser.











Mittwoch, 12. Juni 2019

12 von 12... (im Juni)

Caro sammelt.





Morgens die Tomaten, die leider Regen abbekommen haben, begutachtet. Sie scheinen sich zu erholen.



Auf dem Institutsparkplatz blüht es überall, so schön.



Eigentlich hat ja der beste Freund heute Geburtstag. Das steht aber vorerst zwischen Vortrag und Poster vorbereiten zurück.


Mittagspause Teil 1. Schnittmuster hinlegen.



Mittagspause Teil 2. Wir testen Gepäckverschnürung am Mule, falls wir eine längere Radtour machen. Die Sommerferien nähern sich schnell.


Ablenkung vom Arbeitsalltag, als der Minimann samt meinem Mann ins Büro kommt. Leider durften sie nicht zur Kinderunivorlesung.


Satire hilft immer!


Auf dem Weg zum Geburtstagsessen entdecke ich eine Leoparden-Nackschnecke. Sehr stylisch.


Dann gibt es doch noch Geschenke und leckeres Essen im kleinen Kreis.


Sonnenuntergang zu Hause - jetzt noch zwei Folgen Dr. Who und gute Nacht!

Mittwoch, 5. Juni 2019

WmdedgT... (im Juni)

Tagebuchblogger treffen sich bei Frau Brüllen.


Ich stehe morgens auf, um zum letzten Mal in diesem Schuljahr Obst für die Kinder zu schneiden. Ich bleibe völlig betäubt nach einer irgendwie sehr schlafarmen Nacht liegen, während meine drei wunderbaren Männer für mich übernehmen. Der Mann kommt trotzdem pünktlich auf Arbeit an, alles klappt.

Ich stehe dann also später auf, mache Wäsche, räume ein wenig und fahre dann erstmal zum Zahnarzt. Seit ein paar Tagen pocht ein Backenzahn doch recht unangenehm. Nach zwei Minuten Wartezeit (geniales Terminmanagement in dieser Praxis) und einem ebenso kurzen, wie vorhersehbaren Gespräch bin ich dran.

ZMFA: "Da steht ja jetzt (haha, seit 5 Jahren) Dr."

Ich: "Ja, machen Sie da keinen Aufriss drum."

ZMFA: *beginnt überall den Titel nachzutragen* "Aber das ist doch wichtig. Darf ich fragen, welches Fach?"

Ich: "Chemie."

ZMFA: *große Augen* "Boah, also das mochte/konnte ich ja nie."

Denke, alle Chemiker wissen, was ich meine... seufz

Beim Zahnarzt selbst ist es dann unspektakulär. Alles sieht gut aus, kein Karies. Juhu. Wahrscheinlich ist der schmerzende Zahn fehlbelastet, weil er zu eng am nächsten steht. Etwas schleifen und polieren und dann gibt sich das hoffentlich.

Ich fahre mit 80kmh über die Autobahn gen Uni. Überall Baustelle. Erstmal Kleinkram abarbeiten und endlich was essen. Mensa gibt nichts her und ein paar Besorgungen stehen noch an. Also fahre ich mit dem Kollegen in die Stadt. Spätes Frühstück, Wanderhosen gucken, testen, kaufen. Alles in brütender Hitze.

Zurück im Büro gibt es Erdbeeren als Snack und dann konzentriertes Tüfteln am Vortrag / Paper. Gegen 20:00 fahren wir los, um eine Runde Laufen zu gehen. Abgekühlt hat es isch nicht merklich, aber leider krampft auch meine Wade, so dass es doch nur ein Spaziergang wird.

Zu Hause dann den Tag besprechen, den nächsten Tag organisieren und mit einer Folge Good Omens beenden. Absolute Empfehlung!


Sonntag, 12. Mai 2019

12 von 12... (im Mai)

Caro sammelt.



Muttertagsgeschenke - mit sooo viel Liebe gebastelt! hach


Aber zurück zur Realität. Sonntags ist ein super Tag, um weiter auf der Baustelle zu werkeln. Die Küche würde geliefert, jetzt heißt es also Arbeitsplatten bauen. Aus 2x 4m Eichenplatte soll am Ende ein U werden. Mir fällt der erste Stein vom Herzen, als der Spülenausschnitt passt. Und später passt auch das Kochfeld. Puuuhhh.

                                          


Der beste Freund hat seine Dübelfräse mitgebracht. Damit kann man die Dübel- und Verbinderlöcher bohren. Auch die passen am Ende perfekt übereinander, so dass wir die Platten verbinden können.



Zwischendurch: Küche abdecken, da das Loch für den Dunstabzug noch nicht ganz fertig gebohrt war. Und hier im Bild der Große, der versucht noch Isolierung über die Heizungsrohre zu fummeln.


Die Kinder kriegen dann Spielbesuch und verwüsten das Kinderzimmer bauen sehr konzentriert an einer Legostadt.


Die Platten sind bereit zum Schleifen und Wachsen.


Diese Treppe gehe ich jetzt jeden Tag drölfzig mal hoch und runter. Bestimmt krieg ich jetzt super starke Waden.


Vier Jungs mit Waffeln versorgt macht eine Kiste dreckiges Geschirr. Zum Glück ist die Spülmaschine schon angeschlossen.


Blick aus dem Treppenfenster. Gute Nacht.

Sonntag, 5. Mai 2019

WmdedgT... (im Mai)

Sonntag. Ausschlaftag.

Leider nicht sehr erfreulich, denn ich habe einen Migräneanfall, selbst das Licht, welches durch die Schlitze im Rollo fällt, ist zu hell. Ich stehe irgendwann nach 11:00 auf und fühle mich wie von einer Walze geplättet.

Dusche, Kaffee, Rhabarberkompott zum sehr späten Frühstück. Die Kinder bauen im Kinderzimmer eine Subnautica-Basis aus Krabbeltunneln, M wuselt schon den ganzen Vormittag mit dem Staubsauger durchs Haus. Ich versuche überhaupt mal in diesem Tag anzukommen.

Also erstmal was einfaches. Ich suche das Papierkram für diese Woche raus (Schulanmeldungen für beide Kinder) und der Große bringt sogleich einen Stapel Infomaterial aus der Postmappe. So nebenbei erfahren wir da, dass er an der letzten (Regional?)-Runde der Mathe-Olympiade teilnimmt. Ich trage fleißig Termine in den Kalender ein und trinke mehr Kaffee.

Dann telefoniere ich eine Weile mit dem besten Freund. Leider immer wieder von Netzstörungen unterbrochen - es muss dieses Neuland sein, was in Teilen Deutschlands leider immer noch nicht richtig angekommen ist.

M und ich überlegen eine Weile hin und her, was wir heute machen können. Größere Bauarbeiten fallen gesundheitsbedingt aus, also puzzeln wir erst überall und nirgends ein bißchen. Und entschließen uns dann das Büro so weit in Ordnung zu bringen, wie es momentan möglich ist. Fegen, saugen, wischen. Möbel verrücken, wieder fegen, saugen, wischen. Ich klebe Filzgleiter, M sucht Fußleisten raus.

Gegen 16:00 haben alle Hunger und wir machen eine Kuchenpause und gucken derweil die aktuelle Maus-Folge. Ich rate die Sprache falsch - serbisch. Hatte ich vorher auch noch nie gesprochen gehört.

Zurück ins Büro zu den Fußleisten. Natürlich finden wir die passenden nicht mehr und müssen aus einem Reststück noch was zurecht sägen. Dann hält der Montagekleber nicht, also brauchen wir noch die Heißklebepistole aus dem Keller.

Die Kinder rennen derweil mit den Aktenordnern treppauf und treppab, bis alle ins Büro gewandert sind. Danach ziehen sie sich warm an und verschwinden nach draußen zum Spielen. Immerhin scheint die Sonne, auch wenn es schweinekalt ist.

Ich räume die Aktenorder ins Regal, wir wischen noch einmal feucht. Erstmal fertig.


Auf in den nächsten Raum. Im Nähzimmer kann schon ein PAX aufgebaut werden, dafür hatte ich sehr günstig Türen bei Kleinanzeigen bekommen. Wir finden beim Zusammenbau daher heraus, dass die Scharniere mal geändert wurden. Zum Glück haben wir wegen des Wechsels auf Schiebetüren ganz viele Scharniere übrig, so dass der Nähschrank am Ende auch Türen hat - zwar unterschiedliche, aber das macht ja gar nichts.


Während M Abendbrot macht, schraube ich noch das vorhandene Innenleben in den Schrank. Daraus ergibt sich schnell, was noch fehlt (Korb, Einlegeböden, Trennsteg).

Wir essen alle gemeinsam ein köstliches Sonntags-Restemahl. Bratnudeln mit Mozzarella, Bratkartoffeln, Spargel, Hollandaise, Brot und glasierte Steakwürfel. Danach dürfen die Kinder noch eine Folge netflixen, ich versacke eine halbe Stunde auf dem Sofa und nach der Abendroutine treffen wir uns alle zum Vorlesen. Drei Kapitel Hotzenplotz von mir, eins von M und eins liest der Große dann noch vor. Schlafenszeit für die Kinder.

Mein "und dann schaffe ich noch was" Plan wird von akuten Ruf des Sofas ausgehebelt. Noch ein kurzes Telefonat mit dem besten Freund, der die Amazonliste mit neuem Werkzeug befüllt hat. Wir brauchen für die Dunstabzugshaube noch einen großen Mauerdurchbruch.

Abendprogramm: Die Unfassbaren 2 - da fühlten wir uns gut unterhalten.