Dienstag, 12. Juli 2016

12 von 12... (im Juli)

Ferien!

Wir sind heute den ersten Tag wieder aus dem Urlaub zurück und deshalb zeige ich keine 12 Bilder von den Wäschebergen, sondern lieber 12 Bilder vom Urlaub aus Norwegen.
Mit der Fähre nach Oslo...

und weiter nach Lillehammer. Dort gab es eine große Tobe-Pause (und 968 Stufen hoch).

Unterwegs Schiffe gucken. O-Ton Minimann: "Oooh! Feuer-Hüff!"

Am Ende des Geirangerfjords die großen Pötte anschauen (und den Fluss, der in den Fjord stürzt und den mehrere hundert Meter langen Wasserfall).

Ausblick vom Balkon der Ferienwohnung.

Blick auf den kleinen Ort auf Runde, der Vogelinsel (auch wenn es für uns eher eine Schafinsel war).
Nochmal Runde.
Wandern zum "Rekdalhesten" auf 750m Höhe. Der Weg führt auf 3,5 km Länge und überbrückt dabei 500 Höhenmeter. Die Belohnung: Aussicht satt über schneedeckte Berge, Fjord, Inseln und das dahinterliegende Meer.

Bachlauf im Tal...

...der zu einem wunderschönen Stufenwasserfall wird.

Selbstgefangene Fische - lecker! (kleine Makrele, größerer Köhler (Seelachs)).

Alesund, Hafen.

Dienstag, 5. Juli 2016

WmdedgT... (im Juli)

Frau Brüllen fragt aus Las Vegas: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?"  und ich antworte aus dem Land der Fjorde.

Wir urlauben zur Zeit nämlich in Norwegen. Genauer gesagt am Midfjord in der Nähe von Alesund. Und genau dorthin führte uns unser Weg heute auch. Aber mal von vorn.
Wie fast jeden Tag kommen wir gemächlich aus dem Bett. Mann und Kinder sind vor mir aufgestanden und singen unten, während Leihoma das Frühstück bereitet. Patenonkel und ich sind offenbar die beiden, die am längsten schlafen.
Nach dem Frühstück wird leider klar, dass mein Mann kurz vor einem Hexenschuss steht oder so. Er verschwindet mit einer Wärmflasche nochmal im Bett und der Rest vertrödelt den Vormittag gemütlich im Haus.
Gegen Mittag machen wir uns dann nach Abwägung aller Optionen auf den Weg nach Alesund. Es ist "nur" etwa eine Stunde Fahrt dahin - 50 km. Alle Strecken in Norwegen sind LANG und dauern länger.
Wir parken in einem in den Berg gesprengten Parkhaus und sind damit direkt unter dem hochgelegene Naherholungsgebiet der Stadt. Leihoma, Mann und Mini bleiben eine Weile auf dem nahegelegenen Spielplatz. Der Große, Patenonkel und ich steigen die 418 Stufen den Berg hinauf und genießen die Aussicht über eine Stadt, die auf dem Atlantik zu schwimmen scheint. Auf vielen kleinen Inseln wurde Alesund erbaut, eingefasst in Berge und Meer.




Der Große hat Hunger und alsbald machen wir uns auf den Weg zurück und treffen die anderen im "Jugendstil" einem Museum und Café. Wir stärken und bei leckerem Toast und frischem selbstgebackenen Kuchen.
Danach durchstreifen wir noch eine Weile die Stadt, kaufen Ansichtskarten (zum Umfallen teuer, wie alles hier) und machen einen zweiten Spielplatz-Stopp. Die Kinder sind von den Spielgeräten ganz begeistert und toben sich aus.

Leider finden wir nicht heraus, wie wir mit unseren (dem System unbekannten) Nummernschildern unser Parkticket zahlen sollen. Also fahren wir erst mal los und verschieben die Lösung dieses Rätsels auf "Email hinschicken, gucken was passiert"-später.

Wir schlängeln uns Kurve um Kurve zurück in unseren Ferienort und schmeißen dort erst mal den HotPot an. Zum Abendbrot gibt es Bratkartoffeln mit frischem Gemüse und danach dürfen die Kinder eine Runde im HotPot plantschen.

Das ins Bett bringen dauert wegen der 24h andauernden Helligkeit inzwischen gewohnt lange. Aber gegen 22:00 schlafen die Kinder, Mann wärmt im HotPot den geschundenen Rücken und ich finde Zeit für Blog und Postkarten schreiben.

Draußen klart zur Nacht hin das Wetter auf und ich hoffe auf einen wunderbaren Sonnenuntergang zwischen den Bergen auf der anderen Seite des Fjords.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Nicht nur pinnen... (RUMS)

Sondern auch mal umsetzen. Vor kurzem habe ich bei Pinterest eine niedliche Idee zum Verschönern von Shirts gesehen.
Also (wegen Zeitmangel) zwei Shirts gekauft (uni, schlicht), passende Häkelborte ausgesucht, passende Stickdatei besorgt und los ging's.

Super easy: Spinne aufsticken und danach die Häkelborte oben am Halssaum annähen. Eine weiße Naht bis zur Spinne setzen (ich habe den elastischen 3-fach Geradstich genommen). Fertig!







Nagut, vor dem Tragen sollte man das Shirt nochmal waschen bzw. den Stickrahmenabdruck wegbügeln. Und da heute Donnerstag ist, darf mein neues Spinnenshirt zu RUMS.

Sonntag, 12. Juni 2016

12 von 12... (im Juni)

Wie immer die Geburtstagsausgabe von 12 von 12. Der Patenonkel wird eben auch nicht jünger...

 Trotz Sonntag - Wäschezeit! Und ich versuche mal meinen BH zu klorixen, der ausversehen in der dunklen Wäsche gelandet war. Hat geklappt!
 Auf dem Weg zum Kaffeetrinken schüttet es plötzlich wie aus Eimern.
 Aber frische Erdbeeren auf Kuchen machen auch Regenwetter wieder schön!
 Patenonkel packt Geschenke aus, die der Große (und ich) noch gebastelt haben.
 Danach wird eine Weile Lego gebaut...
 ... und die Urlaubsroute auf der Karte nachverfolgt.
 Der Mini brauchte dann aber wirklich noch etwas Auslauf...
 und ich erfreue mich auch an nasser, wunderschöner Blütenpracht.
 Von dort oben hat es extrem laut gebimmelt.
 Einmal "griechisch to go" - yummi!
 Morgen muss es schick sein, daher lege ich mir schonmal die guten Klamotten raus.
Und verschwinde dann früh mit Lektüre und Betthupferl.

Mehr Bilder gibt es wie immer bei Karo!

Sonntag, 5. Juni 2016

WMDEDGT... (im Juni)

"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" fragt Frau Brüllen an jedem 5ten eines Monats.

Nun denn, es beginnt um 6:40 (ha, eine ganze Stunde später als gestern) mit einem ausgeschlafenen Mini. Ich bin ganz und gar nicht ausgeschlafen, dazu kommt eine ausgeprägte Migräneattacke. Deshalb schnappe ich mir meine Decke und tausche sozusagen mit Mini den Schlafplatz. Unterbrochen von "Mini braucht frische Windel", "Großer steht auf", "Mini will jetzt lieber mit mir ein Buch angucken und auf gar keine Fall mit Papa", "Dürfen wir Süßkram?" und "Mama, es ist *immer noch früh* - willst du mit frühstücken?" döse ich noch bis um 11:00.
Dann ist mein Kreislauf fit genug, um aufzustehen und von der Migräne bleibt nur noch ein dumpfes Pochen im Kopf. Immerhin: ich kann wieder sehen!

Ich schneide mir Obst und verrühre es mit Joghurt, dazu Cappuccino und treffe auf der Terrasse meinen Mann. Die Kinder gucken Löwenzahn und Sendung mit der Maus. Mein Frühstück wird kurz darauf an die Hühner verfüttert - der Apfel war wohl nicht mehr so toll. Hrmpf. Ist heute Montag??

Irgendwann kriege ich die Augen sogar richtig auf und während der Minimann sich zum Mittagsschlaf bettet, widme ich mich dem Großen. Wir erneuern sein Kristall-Experiment und räumen dabei gleich mal die Experimentierkiste auf. Dann kochen wir Rhabarbarsirup (jummi!), räumen die Spüli aus und fangen an Wäsche zusammenzulegen.
Gut, das dauerte länger als vermutet und zwischendurch wische ich eine Ladung karamellisierten Sirup vom Herd, vom Ofen und vom Boden. Aber es ist nochmal gut gegangen und nun lagern hier 1,25L köstlicher "Ich fange den Frühling ein"-Sirup.

Nach dem Mittagsschlaf packen wir Obst, Kuchen und eine Flasche Rhabarbarschorle samt Handtuch ein und fahren ein paar Kilometer entfernt in den Wald. Dort gibt es einen wunderbaren Bachlauf mit ganz kalkigem Wasser. Der Kalk lässt alles mögliche dort sehr schnell versteinern. Der Große tut sich daher als Forscher und Entdecker hervor, der Minimann erfreut sich am "Stöckchen ins Wasser schmeißen" und kommentiert jeden Stock mit "HOHOHO platsch!". Ich versuche mich an einigen Graufilter-Fotos (nix, zu dunkel), wir essen Kuchen, bauen einen Staudamm und genießen die Ruhe im Wald. Der Minimann stampft barfuß durchs Flußbett begleitet von "EISkalt!" und dem wunderbaren Kleinkind-Jauchzen. Außerdem laufen wir nebenbei alle unsere neuen Schuhe ein.

Als es gefährlich anfängt zu grummeln, machen wir uns mit erhöhter Geschwindigkeit auf den Rückweg. Doch es bleibt beim Donnern. Die Kinder spielen also im Garten weiter, während ich Spargel und Kartoffeln schäle und mein Mann die Schnitzel vorbereitet. Zwischendurch ziehe ich die Kinder durch die Badewanne. Draußen gibt es dann auch Abendbrot und ich begebe mich auf die kleine Gartenrunde zum Gießen, Gucken und Unkraut zupfen. Bisher wächst alles ganz gut.

Vorlesen bei Groß & Klein und nachdem alle Kinder im Bett verschwunden sind, gehört die nächste halbe Stunde mir und meinen Turnschuhen. Die haben im aufgebuddelten Garten des Patenonkels ziemlich gelitten und dürfen nun geschrubbt werden.

Apropos. Kaum bin ich fertig, kommt der Patenonkel um die Ecke. Nach einem kurzen Diskussionsauflug von "wir waren jung und machten das so" zu "aktuelle politische Situation" schmeißen wir lieber mal die Maschinchen an, sticken einen Affen, während ich so vor mich hinnähe. Richtig fertig geworden ist nur eine Tasche - da fehlte aber auch nur noch der Gurt.

Ruhiger Sonntag mit pädagogisch wertvollem "am Bach spielen", superleckerem Kuchen und Spargel und ziemlich entspannten Kindern. So mag ich das!

Donnerstag, 12. Mai 2016

12 von 12... (im Mai)

12 von 12 im Wonnemonat Mai - bisher macht er seinem Namen ja auch alle Ehre, auch wenn die Eisheiligen am kommenden Wochenende die Temperatur stürzen lassen.

Donnerstag ist Biokisten-Tag. Ich freue mich über Salat, Spinat, Tomaten, Äpfel, Lauch und eine Mango.

Tomatenvorzucht-Check. Wächst alles prima.

Am Bahnhof gibt es diesmal nur den Ausblick auf eine große Baustelle...

und dringend benötigte Kalorien in Form eines Kakaos.

Mittagspause genutzt und das Hochbeet in Patenonkels Garten bepflanzt und die Apfelblüten begutachtet.

Und dabei meine neue Tasche ausgeführt.

Abends dann rein in die Laufschuhe und raus in den Wald.

Mit wippendem Pferdeschwanz gerannt. ;)

Zwischendurch den herrlichen Sonnenuntergang geknipst.

Lange unterwegs gewesen, es wurde doch deutlich dunkler.

 Und ganz am Ende noch einen in allen farben changierenden Käfer entdeckt.

Dienstag, 10. Mai 2016

Müllvermeidung?!

Gestern in einer Bäckereifiliale. Ich kaufe ein Brot und drei Brötchen - der Fehler ist, dass ich keine "normalen" bestelle, sondern einfach welche, die lecker aussahen.

Offenbar handelte es sich dabei um eine neues Brötchensorte, zu der es dann auch das Brot-Äquivalent gab. Um dieses zu bewerben gab es nun aber keinen der üblichen Probierstücke auf einem Teller. Nein, es gab eine Minischeibe, die einzeln in eine Plastiktüte eingepackt war!

Plastikvermeidung in einer vermüllten Welt? SO wohl eher nicht.






Was jetzt an Hefe "böse" sein soll, dass man sie ersetzt, verstehe ich auch nicht. Wahrscheinlich wird da nur wieder eine neue Gesundheits-Sau durch's Dorf getrieben.