Mit einigen Wochen Abstand versuche ich mich mit dem Dänemarkurlaub auf Rømø zu versöhnen.
Ist die Insel schön?
Auf jeden Fall! Kilometerlange Sandstrände, Muscheln ohne Ende, bewaldete Dünengebiete, umbäumte Ferienhäuser, ein superleckeres Café, gut ausgebaute Radwege. Rømø ist eine schöne Insel.
Wieso dann versöhnen?
Das "Highlight" auf Rømø sind die mit dem Auto zu befahrenden Strände. Das heißt aber leider auch, dass an manchen Stellen dichtgedrängt Wohnmobile bis kurz vor der Wasserlinie stehen. Das passt in meinem Kopf einfach nicht. Links und rechts der Auto-Zuwege sind die Strände aber schön und sehr schnell auch ganz leer. Das mag ich.
Was mir fehlte, was so ein bißchen die Dramatik. Nach Urlauben auf Island, in Norwegen und auf den Azoren war es eben "nur" die Nordseeküste. Schön, ruhig, unspektakulär. Es gab ja Gründe, wieso wir so ruhig urlauben wollten. Im Nachhinein stelle sich raus, dass da dann eben doch was fehlte. Tut der Insel selbst keinen Abbruch, aber meinem Urlaubsfeeling und Entspannungsgrad schon.
Das Haus.
Unser Ferienhaus war an sich schön, ein bißchen renovierter hätte es sein können. Das große ABER:
Novasol!
Wir übernahmen das Haus ungeputzt und zwar nicht nur ungeputzt von den Vormietern, sondern in einem wirklich dreckigen, verwahrlosten Zustand. Offensichtlich kontrolliert niemand von Novasol die Selbstreinigung und ebenso offensichtlich wollen Leute Geld sparen und zahlen nicht für die professionelle Endreinigung - und putzen dann nicht.
Wir verbrachten also das Ankommenswochenende damit ein komplettes großes Haus grundzuputzen. Und ich meine eher sowas wie "Frühjahrsputz" auch in der hintersten Ecke und der letzten Schublade, weil es einfach wirklich eklig und dreckig war.
Reaktion von Novasol: Ja, wir hätten denen eben Bescheid sagen sollen. Unser Pech, wenn wir selbst putzen. Ja, leider auch unser Pech, wenn man samstags spät abends ankommt und natürlich niemand erreichbar ist (sonntags natürlich auch nicht).
Unnötig zu erwähnen, dass wir trotz Zusicherung, dass wir die Endreinigung als Entschädigung nicht zahlen müssen, doch zahlen sollten und uns erst nach einigem Disput und durchsetzen konnten.
Wir hatten ein Haus mit Pool. Gut, nachdem mein Mann sich gründlich um ALLE Abflüsse gekümmert hatte und im Laufe der Woche auch noch der Kloaken-Mann vorbeikam, konnte man den Pool nutzen, ohne vor Gestank einzugehen.
Die Sauna war wegen fehlendem Licht (das während unseres Aufenthalts auch trotz mehrmaligen Anmahnens nicht repariert wurde) nicht nutzbar. der Whirlpool hatte seine besten Zeiten auch schon hinter sich.
Die Lage war wirklich toll, umgeben von Bäumen und damit abgeschirmt. Leider hilft das nichts, wenn eine Jugendgruppe drei Häuser weiter die gesamte Nachbarschaft extrem laut beschallt. Und zwar dauerhaft. Entspannung gleich Null.
Novasol rechnet Nebenkosten "genau" ab. Was heißt, dass man bei An- und Abfahrt alle Zählerstände ablesen muss. Eigentlich möchte ich mich im Urlaub mit so etwas gar nicht beschäftigen. Ich redete mir dann ein, dass die Nebenkosten dann wenigstens "gerecht" abgerechnet würden. Jein. Die Preise sind deutlich höher, als normale Verbrauchspreise - Novasol macht hier nochmal richtig Reibach. Man fühlt sich ausgenommen.
Der Abreisetag ist auch eher stressig. Da ALLE Urlauber Samstag um 10:00 die Häuser verlassen müssen, bildet sich eine entsprechende Schlange / Stau vor der Novasol-Verwaltung und eine dementsprechende Blechlawine quält sich in Richtung Autobahn. Es ist also hektisch und voll. Nicht gerade der gemütliche Ferienabschluss, den man sich wünscht.
Viele Dänemarkbesucher nehmen zu Recht viele Lebensmittel von zu Hause aus mit. Einen Grundstock hatten wir natürlich auch dabei. Trotzdem mussten wir in den zwei Wochen und für sieben Personen dazu kaufen und haben währenddessen mehr Geld ausgegeben, als in den deutlich teureren Ländern Island und Norwegen. Auf Rømø zockt man da die Urlauber echt ab, die Lebensmittelpreise sind überproportional hoch.
Ein bißchen Pech mit dem Wetter hatten wir auch. Während ganz Europa in einer Hitzewelle versank, war es teilweise richtig frisch und so windig, dass man wegen des aufwirbelten Sands nur dick eingemummelt am Strand spazieren konnte.
Der Ausflug nach Sylt war nett, die Robbentour auf einem Holzkutter war richtig richtig gut! Die Leute dort haben mit viel Herzblut den Kindern viel über die Nordsee und das Leben unter dem Meer näher gebracht.
Der Rest von Sylt... hat alle meine Vorurteile über "Sylter Schnösel" bestätigt. Leider. Landschaftlich bietet die Insel nämlich viel (wenn man die Landschaft auch wegen der vielen Hundehinterlassenschaften nur sehr aufmerksam genießen kann).
Das allerbeste an der Fährüberfahrt von Rømø nach Sylt? Die beiden Schweinswale, die das Schiff eine Weile begleitet haben.
Wir waren einen Tag auf Mandø. Absolutes Highlight! Eine wunderschöne kleine Insel. Die Insel ist nur bei Niedrigwasser über einen Damm erreichbar. Dort haben wir eine Pferdekutschentour durchs Watt gemacht und konnten auch dort auf die gegenüberliegende Sandbank zu den Seehunden schauen. Auf dem Bauernhof wurden auf der Insel hergestellte Waren verkauft. Mehl, Wurst, Seife. Die Insel ist absolut ruhig und sehr schön. Es gibt viele Wattvögel zu beobachten.
Am Ende haben wir aus den zwei Wochen dort natürlich versucht das Beste zu machen. Lange Wanderungen am menschenleeren Strand. Wattwurm stechen zum Angeln (nagut, das war nicht erfolgreich, da üben wir noch). Strandtage, wenn das Wetter es erlaubte. Burgen bauen. Muscheln sammeln. Radfahren. Spazieren gehen. Geocachingtouren. Die Kinder hatten im Pool viel Spaß, wenn es draußen usselig war.
Rømø hat eine ganz hervorragendes Café (Café Hattesgaard) mit absolut weltbestem Kaffee und selbstgemachten Kuchen. Allein dafür lohnt ein Abstecher auf die Insel. Auch der Metzger hat eine wunderbare Auswahl an Wurst, Fleisch und Grillwaren. Sehr lecker!
Mittwoch, 29. August 2018
Sonntag, 12. August 2018
12 von 12... (im August)
Bloggersdorf trifft sich wie immer am 12. drüben bei Caro.
Während der Mann heute den Nachmittag auf der A7 verbringt, radeln Patenonkel und ich mit den Kindern zu einem nahe gelegenen kleinen Bade-/Stausee. Nachdem wir gestern fast 40 km mit doch beträchtlichen Höhenmetern geradelt sind (und der Große super die komplette Strecke gefahren ist, der Kleine mehr oder minder motiviert auf dem tout-terrain Trailer), reicht uns heute ein kurzes Stück.
Das Wetter ist absolut herrlich und richtig heiß nochmal. Die Kinder wollen natürlich Baden. Baden! Nun gut, ich hab natürlich nicht so richtig daran gedacht, auch genügend Badezeug in meine Radtasche zu quetschen. Und ich hoffte auf etwas flach abfallendes Ufer, wo man mit den Füßen rein kann. Gab es aber nicht. Macht nichts. Der Große hatte eh eine Funktionsunterhose, die genauso gut ne Badehose sein könnte und der Kleine ging einfach nackt.
Ich nutzte die Zeit, um ein paar Blumen zu fotografieren. Makroaufnahmen sind dieses Jahr wirklich viel zu kurz gekommen. Aber hier blühte es sehr abwechslungsreich am Ufer. Richtig schön und farbenfroh.
Auf die Perspektive kommt es an. Anders, als die Fotos nämlich vermuten lassen, war der Badesee gut besucht, Paddelboote, schwimmende Einhörner und FKK-Rentner teilten sich Steg und Wasser. Ohne Bild: Natürlich hatten die Kinder nach kurzer Zeit Riesenhunger. Ich hatte sogar was mit. Gut, es waren übrig gebliebene Pizzabrötchen vom Lieferservice und keine Dinkelkekse mit Apfelschnitzen - schnell aufgefuttert waren sie trotzdem.
Danach radeln wir zurück, Essen bei der Leihoma und dort klatsche ich mich mit dem Mann ab, der die Kinder übernimmt. Auf den Patenonkel und mich wartet nämlich noch Arbeit. Diese niedliche Gasflasche wollte angeschlossen, pump-freeze-gecycled (was ne Wortschöpfung) und der Rest der Apparatur am Ende leergepumpt werden. Da sich das immer etwas hinzieht, machen wir das besser heute, damit wir morgen dann auch die ersten Messungen machen können.
Dafür gibt es zur Belohnung einen traumhaften Sonnenuntergang aus dem Laborfenster.
Während der Mann heute den Nachmittag auf der A7 verbringt, radeln Patenonkel und ich mit den Kindern zu einem nahe gelegenen kleinen Bade-/Stausee. Nachdem wir gestern fast 40 km mit doch beträchtlichen Höhenmetern geradelt sind (und der Große super die komplette Strecke gefahren ist, der Kleine mehr oder minder motiviert auf dem tout-terrain Trailer), reicht uns heute ein kurzes Stück.
Ich nutzte die Zeit, um ein paar Blumen zu fotografieren. Makroaufnahmen sind dieses Jahr wirklich viel zu kurz gekommen. Aber hier blühte es sehr abwechslungsreich am Ufer. Richtig schön und farbenfroh.
Auf die Perspektive kommt es an. Anders, als die Fotos nämlich vermuten lassen, war der Badesee gut besucht, Paddelboote, schwimmende Einhörner und FKK-Rentner teilten sich Steg und Wasser. Ohne Bild: Natürlich hatten die Kinder nach kurzer Zeit Riesenhunger. Ich hatte sogar was mit. Gut, es waren übrig gebliebene Pizzabrötchen vom Lieferservice und keine Dinkelkekse mit Apfelschnitzen - schnell aufgefuttert waren sie trotzdem.
Kurz vor der Abfahrt kam die Schwanfamilie in die Nähe des Stegs. Eine Mutter mit zwei Jungschwänen, die teilweise noch ganz flaumige Federn hatten, unter denen das neue, erwachsene Federkleid hervorlugte.
Danach radeln wir zurück, Essen bei der Leihoma und dort klatsche ich mich mit dem Mann ab, der die Kinder übernimmt. Auf den Patenonkel und mich wartet nämlich noch Arbeit. Diese niedliche Gasflasche wollte angeschlossen, pump-freeze-gecycled (was ne Wortschöpfung) und der Rest der Apparatur am Ende leergepumpt werden. Da sich das immer etwas hinzieht, machen wir das besser heute, damit wir morgen dann auch die ersten Messungen machen können.
Dafür gibt es zur Belohnung einen traumhaften Sonnenuntergang aus dem Laborfenster.
Montag, 6. August 2018
WmdedgT... (im August)
Tagebuchbloggen!
Sonntag, Ferien, wir haben Besuch und wie überall sonst in Europa ist es heiß.
Ich wache irgendwann gegen neun auf und stelle fest, dass die Kinder (natürlich) schon auf sind und spielen und das beruhigende Geräusch der Kaffeemühle andeutet, dass es in Kürze Frühstück gibt.
Ich dusche, die Kinder wecken unseren Besuch, der Mann und ich decken den Tisch. Gemütliches Sonntagsfrühstück. Es steht heute nicht so viel an, ich google noch kurz rum, ob wir irgendwas spezielles unternehmen wollen.
Der Grundtenor ist aber: nö. Gemütlich bleiben.
Okay. Also eine kurze Räumrunde, dann backe ich Pflaumenstreuselkuchen mit dem Mann, der alle Pflaumen schneidet und hübsch auf dem Teig drapiert. Nur damit ich unmittelbar darauf das Muster mit Streuseln bedecke.
Während der Kuchen im Ofen ist, packe ich ein paar Sachen zusammen, die Kinder schauen die Maus und auch unser Besuch muss packen.
Dann geht es ab ins Auto und ich sag mal so: zwischen zwei Kindersitzen ist echt wenig Platz zum Sitzen, aber dafür hocke ich in einer betörenden Pflaumenkuchenwolke. Mein PC wurde auch gleich mit eingeladen. Der hat leider seine Lebenszeit hinter sich und wird im Laufe der Woche auf Arbeit umgerüstet.
Wir fahren zum Patenonkel in den Garten, essen Kuchen, die Kinder spielen, wir unterhalten uns. Danach spazieren wir mit einem Eis gemütlich um den See, lernen viele "Bäume des Jahres" kennen und kurz darauf ist es schon Zeit, den Besuch zum Bahnhof zu bringen.
Der ICE fährt und hat auch nur 25 Minuten Verspätung. Wow! Wir kaufen noch Zeitschriften in der Bahnhofsbuchhandlung und dann nimmt der Mann die Kinder mit zurück nach Hause. Die drei helfen unserer Vermieterin noch Möbel im Hänger von einem Standort zum anderen zu transferieren.
Ich fahre mit dem besten Freund derweil ins Büro, wir bauen die neuen Rechnerkomponenten ein und beginnen schon mal mit der Installation. zum Abendbrot essen wir einfach nochmal Kuchen.
Kurz vor zehn steige ich in den Regionalzug nach Hause, der Mann holt mich ab. Wir besprechen uns noch kurz, dann ist er zum Zocken verabredet und ich hab noch ein Date mit dem riesigen Stapel Perry Rhodan Hefte, die sich in den letzten Wochen angesammelt haben.
Gute Nacht!
Sonntag, Ferien, wir haben Besuch und wie überall sonst in Europa ist es heiß.
Ich wache irgendwann gegen neun auf und stelle fest, dass die Kinder (natürlich) schon auf sind und spielen und das beruhigende Geräusch der Kaffeemühle andeutet, dass es in Kürze Frühstück gibt.
Ich dusche, die Kinder wecken unseren Besuch, der Mann und ich decken den Tisch. Gemütliches Sonntagsfrühstück. Es steht heute nicht so viel an, ich google noch kurz rum, ob wir irgendwas spezielles unternehmen wollen.
Der Grundtenor ist aber: nö. Gemütlich bleiben.
Okay. Also eine kurze Räumrunde, dann backe ich Pflaumenstreuselkuchen mit dem Mann, der alle Pflaumen schneidet und hübsch auf dem Teig drapiert. Nur damit ich unmittelbar darauf das Muster mit Streuseln bedecke.
Während der Kuchen im Ofen ist, packe ich ein paar Sachen zusammen, die Kinder schauen die Maus und auch unser Besuch muss packen.
Dann geht es ab ins Auto und ich sag mal so: zwischen zwei Kindersitzen ist echt wenig Platz zum Sitzen, aber dafür hocke ich in einer betörenden Pflaumenkuchenwolke. Mein PC wurde auch gleich mit eingeladen. Der hat leider seine Lebenszeit hinter sich und wird im Laufe der Woche auf Arbeit umgerüstet.
Wir fahren zum Patenonkel in den Garten, essen Kuchen, die Kinder spielen, wir unterhalten uns. Danach spazieren wir mit einem Eis gemütlich um den See, lernen viele "Bäume des Jahres" kennen und kurz darauf ist es schon Zeit, den Besuch zum Bahnhof zu bringen.
Der ICE fährt und hat auch nur 25 Minuten Verspätung. Wow! Wir kaufen noch Zeitschriften in der Bahnhofsbuchhandlung und dann nimmt der Mann die Kinder mit zurück nach Hause. Die drei helfen unserer Vermieterin noch Möbel im Hänger von einem Standort zum anderen zu transferieren.
Ich fahre mit dem besten Freund derweil ins Büro, wir bauen die neuen Rechnerkomponenten ein und beginnen schon mal mit der Installation. zum Abendbrot essen wir einfach nochmal Kuchen.
Kurz vor zehn steige ich in den Regionalzug nach Hause, der Mann holt mich ab. Wir besprechen uns noch kurz, dann ist er zum Zocken verabredet und ich hab noch ein Date mit dem riesigen Stapel Perry Rhodan Hefte, die sich in den letzten Wochen angesammelt haben.
Gute Nacht!
Donnerstag, 5. Juli 2018
WmdedgT... (im Juli)
Was machst du eigentlich den ganzen Tag? fragt Frau Brüllen.
Römö-Spezialausgabe...
Es ist Urlaub, wir sind in Dänemark auf Römö. Das heißt: ausschlafen, gemütlich frühstücken. Kurzer Wettercheck: bewölkt, leicht windig, aber okay. Ab und zu sprühregnet es ganz kurz, aber das merkt man kaum.
Da die Männer gestern ohne Erfolg angeln waren, machen wir uns auf den Weg nach Lakolk zum Strand, um dort bei Ebbe Wattwürmer zu stechen. Lebensköder sind vielleicht erfolgsversprechender. Ich stecke die Kinder in Matschklamotten, wir sammeln Pümpel, Eimer und Schaufeln zusammen und fahren los. Erfreulicherweise ist es am Strand auch gar nicht sehr windig und sogar relativ warm. Man kann gut barfuß ins Wasser. Wir beginnen auf einer kleinen Sandbank und im etwa handbreit tiefen Wasser nach Wattwürmern zu graben und zu pümpeln.
Zwischendurch fange ich zwei Shrimps mit der Hand, der Große hat sogar eine Garnele gekeschert und einige sehr kleine Wattwürmer landen auch im Eimer. Irgendwann sind die Kinder doch nasser als gedacht und wollen zurück. Da habe ich aber gerade rausgefunden, wie man die dicken Wattwürmer ausgräbt (vorsichtig deutlich tiefer Graben und immer dem Wattwurm-Loch folgen).
Zwei Stunden später haben wir also ein paar Köder gesammelt und halten noch kurz, um auf dem Rückweg Kuchen zu kaufen.
Perfekt, denn als wir zurück im Haus sind, ist jeder hungrig. Trotzdem laden wir erst aus, ich kärchere die sandigen Kinder vorm Haus ab, scheuche alle unter die Dusche und erst danach essen wir Kuchen. Minimann sagt unerwartet, dass er sich mal kurz hinlegt und schon ist er auch schon auf dem Sofa eingeschlafen. Eine Ruhepause tut uns allen gut, es ist schließlich Urlaub.
Ich verpasse dabei den Zeitpunkt zwischen "kurzer Powernap" und "nachmittags eingeschlafen - Hilfe, welches Jahr haben wir?" und wache erst pünktlich zum Abendbrot wieder auf. Nicht so toll, ich war nämlich sehr krumpelig auf dem Sofa eingeschlafen und jeder Knochen muss sich mühevoll zurück in seine ursprüngliche Position schieben. Während die Muskeln scheinbar alle Kraft aufwenden, sich gegen dieses Ansinnen zu stellen. Autsch.
Nach dem Abendbrot wechseln wir noch fix den platten Schlauch, so dass unser Kumpel seine abendliche Fahrradrunde nicht ausfallen lassen muss. Many firsts... so weiß er nun für die Zukunft, dass einen Schlauch wechseln auch kein Hexenwerk ist. Zumindest, wenn die Radmuttern nicht knallefest angerostet sind. Ich schaue zu, reiche Werkzeug und mache nebenbei ein paar Dehnübungen, um meinen Krumpelkörper wieder zu strecken.
Wir lesen ein Kapitel Harry Potter Teil 3, dann wandern die Kinder ab ins Bett. Obwohl ich eigentlich schon sehr müde bin, fahren der beste Freund und ich nochmal zum Strand, um dort eine Weile zu Laufen. Klappt mäßig, aber immerhin waren wir draußen. Zählt ja auch irgendwie. Dafür war das abendliche Wetter ziemlich spektakulär. Die Flut brachte Wellen und recht starke Dünung, der Wind peitsche darüber graue Wolken über einen teilweise noch sonnenuntergangsbeschienenen Himmel.
Römö-Spezialausgabe...
Es ist Urlaub, wir sind in Dänemark auf Römö. Das heißt: ausschlafen, gemütlich frühstücken. Kurzer Wettercheck: bewölkt, leicht windig, aber okay. Ab und zu sprühregnet es ganz kurz, aber das merkt man kaum.
Da die Männer gestern ohne Erfolg angeln waren, machen wir uns auf den Weg nach Lakolk zum Strand, um dort bei Ebbe Wattwürmer zu stechen. Lebensköder sind vielleicht erfolgsversprechender. Ich stecke die Kinder in Matschklamotten, wir sammeln Pümpel, Eimer und Schaufeln zusammen und fahren los. Erfreulicherweise ist es am Strand auch gar nicht sehr windig und sogar relativ warm. Man kann gut barfuß ins Wasser. Wir beginnen auf einer kleinen Sandbank und im etwa handbreit tiefen Wasser nach Wattwürmern zu graben und zu pümpeln.
Zwischendurch fange ich zwei Shrimps mit der Hand, der Große hat sogar eine Garnele gekeschert und einige sehr kleine Wattwürmer landen auch im Eimer. Irgendwann sind die Kinder doch nasser als gedacht und wollen zurück. Da habe ich aber gerade rausgefunden, wie man die dicken Wattwürmer ausgräbt (vorsichtig deutlich tiefer Graben und immer dem Wattwurm-Loch folgen).
Zwei Stunden später haben wir also ein paar Köder gesammelt und halten noch kurz, um auf dem Rückweg Kuchen zu kaufen.
Perfekt, denn als wir zurück im Haus sind, ist jeder hungrig. Trotzdem laden wir erst aus, ich kärchere die sandigen Kinder vorm Haus ab, scheuche alle unter die Dusche und erst danach essen wir Kuchen. Minimann sagt unerwartet, dass er sich mal kurz hinlegt und schon ist er auch schon auf dem Sofa eingeschlafen. Eine Ruhepause tut uns allen gut, es ist schließlich Urlaub.
Ich verpasse dabei den Zeitpunkt zwischen "kurzer Powernap" und "nachmittags eingeschlafen - Hilfe, welches Jahr haben wir?" und wache erst pünktlich zum Abendbrot wieder auf. Nicht so toll, ich war nämlich sehr krumpelig auf dem Sofa eingeschlafen und jeder Knochen muss sich mühevoll zurück in seine ursprüngliche Position schieben. Während die Muskeln scheinbar alle Kraft aufwenden, sich gegen dieses Ansinnen zu stellen. Autsch.
Nach dem Abendbrot wechseln wir noch fix den platten Schlauch, so dass unser Kumpel seine abendliche Fahrradrunde nicht ausfallen lassen muss. Many firsts... so weiß er nun für die Zukunft, dass einen Schlauch wechseln auch kein Hexenwerk ist. Zumindest, wenn die Radmuttern nicht knallefest angerostet sind. Ich schaue zu, reiche Werkzeug und mache nebenbei ein paar Dehnübungen, um meinen Krumpelkörper wieder zu strecken.
Wir lesen ein Kapitel Harry Potter Teil 3, dann wandern die Kinder ab ins Bett. Obwohl ich eigentlich schon sehr müde bin, fahren der beste Freund und ich nochmal zum Strand, um dort eine Weile zu Laufen. Klappt mäßig, aber immerhin waren wir draußen. Zählt ja auch irgendwie. Dafür war das abendliche Wetter ziemlich spektakulär. Die Flut brachte Wellen und recht starke Dünung, der Wind peitsche darüber graue Wolken über einen teilweise noch sonnenuntergangsbeschienenen Himmel.
Montag, 18. Juni 2018
Glühwürmchen...
Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?Douglas Adams
Am Samstag Abend waren wir noch einmal unterwegs im Wald. Es waren viele Glühwürmchen da und für alle war es eine wunderbare, magische Nachtwanderung.
Glühwürmchen sind nun aber eigentlich Leuchtkäfer und in Mitteleuropa ist die Art Lamprohiza splendidula am häufigsten verbreitet. Beide Geschlechter leuchten, aber nur die Männchen sind flugfähig.
Als Chemiker interessiert mich natürlich die Biolumineszenz der kleinen Käfer. Das Geheimnis hinter der Lichterzeugung ist dieses Molekül:
Die Leuchtkäfer synthetisieren das Luciferin und setzen es dann mittels des Katalysator-Enzyms Luciferase mit ATP und Sauerstoff zu Oxyluciferin um. Dabei wird Licht mit einer Wellenlänge von 560nm (grün) emittiert. Die Quantenausbeute liegt bei 0,4 bis 0,6 was ein recht hoher Wert für Chemilumineszenz ist. Der Rest der freigesetzten Energie wird als Wärme abgegeben.
Dienstag, 12. Juni 2018
12 von 12... (im Juni)
Caro sammelt 12 von 12.
Die Sonne blitzt durch die Wolken. Da wusste ich leider nur nicht, dass sie den Rest des Tages komplett von dicken, grauen Wolken verdeckt sein würde. Erstmal ins Auto und den Minimann zum KiGa fahren, dann weiter...
zur Arbeit. Da warten heute viele handbeschriebene Seiten auf mich, um digitalisiert zu werden. Bitte bitte liebe DFG, nehmt diesen Antrag an!
Im Labor hingegen ist es heute bis auf das Rattern der Sticki ruhig. Die aktuelle Messreihe wurde Freitag beendet.
Durch den Abteilungsflur gewandert und plötzlich bemerkte ich diesen Anachronismus.
Mit dem besten Freund Geburtstagsfrühstücken in unserem Lieblingscafé. Happy Birthday!
Danach zurück zur Arbeit. Kurzes Gespräch mit dem Chef, etwas längeres rumfummeln an seinem Handy (und dem seiner Frau). Das ist sicher diese neue Technik, die unser Leben viel einfacher macht! Dann mit Zuckerboost in Eisform auf zum...
Sport. Der Hintereingang sieht gar nicht so "schick, hip und sportlich" aus. Aber das äußere täuscht.
Immer mit dabei ist natürlich meine "Sloth Running Team" Sporttasche. Sie ist nicht perfekt, aber ich mag jedes Detail und bin stolz, dass ich die selbst genäht habe.
Nach dem Sport rushe ich los. Großes Kind bei der Feuerwehr einsammeln, gemeinsames Abendbrot, wichtige Entscheidungen mit dem Mann besprechen, Vorlesen.Bett. Dann ziehen wir uns alle wieder an und fahren nochmal zurück in den Stadtwald. Wir treffen den besten Freund, übergeben Geschenke und machen uns in der Dämmerung auf den Weg. Hier auf der Lichtung beobachten wir Fledermäuse, bis es noch dunkler wird.
Leider gibt es keine spektakulären Fotos. Wir haben die Kinder unter der Woche nachts durch den Wald geschleppt, um uns verzaubern zu lassen, vom seltenen Tanz der Glühwürmchen. Es sind viel mehr da, als am Vortag und es ist wirklich ganz bezaubernd überall die kleinen grünen Punkte leuchten zu sehen. Sooo schön! Nur wenige Tage im Jahr tanzen die Glühwürmchen ihre Balz. Und während wir Menschen denken "Ein Glühwürmchen leuchtet uns den Weg." ist die Wahrheit doch, dass sie nur laut rufen: "Nimm mich!!!!! Nimm mich!!!". ;)
Die Sonne blitzt durch die Wolken. Da wusste ich leider nur nicht, dass sie den Rest des Tages komplett von dicken, grauen Wolken verdeckt sein würde. Erstmal ins Auto und den Minimann zum KiGa fahren, dann weiter...
zur Arbeit. Da warten heute viele handbeschriebene Seiten auf mich, um digitalisiert zu werden. Bitte bitte liebe DFG, nehmt diesen Antrag an!
Im Labor hingegen ist es heute bis auf das Rattern der Sticki ruhig. Die aktuelle Messreihe wurde Freitag beendet.
Durch den Abteilungsflur gewandert und plötzlich bemerkte ich diesen Anachronismus.
Mit dem besten Freund Geburtstagsfrühstücken in unserem Lieblingscafé. Happy Birthday!
Danach zurück zur Arbeit. Kurzes Gespräch mit dem Chef, etwas längeres rumfummeln an seinem Handy (und dem seiner Frau). Das ist sicher diese neue Technik, die unser Leben viel einfacher macht! Dann mit Zuckerboost in Eisform auf zum...
Sport. Der Hintereingang sieht gar nicht so "schick, hip und sportlich" aus. Aber das äußere täuscht.
Immer mit dabei ist natürlich meine "Sloth Running Team" Sporttasche. Sie ist nicht perfekt, aber ich mag jedes Detail und bin stolz, dass ich die selbst genäht habe.
Nach dem Sport rushe ich los. Großes Kind bei der Feuerwehr einsammeln, gemeinsames Abendbrot, wichtige Entscheidungen mit dem Mann besprechen, Vorlesen.
Leider gibt es keine spektakulären Fotos. Wir haben die Kinder unter der Woche nachts durch den Wald geschleppt, um uns verzaubern zu lassen, vom seltenen Tanz der Glühwürmchen. Es sind viel mehr da, als am Vortag und es ist wirklich ganz bezaubernd überall die kleinen grünen Punkte leuchten zu sehen. Sooo schön! Nur wenige Tage im Jahr tanzen die Glühwürmchen ihre Balz. Und während wir Menschen denken "Ein Glühwürmchen leuchtet uns den Weg." ist die Wahrheit doch, dass sie nur laut rufen: "Nimm mich!!!!! Nimm mich!!!". ;)
Dienstag, 5. Juni 2018
WmdedgT... (im Juni)
Frau Brüllen sammelt...
Aus Gründen schlafe ich irgendwann nach 2:00 ein. Um 6:00 bin ich wieder wach. Macht heute gar nichts, denn der Wecker klingelt eh um 6:15, also kann ich auch direkt als erste unter die Dusche. Vorher lieber noch einen Schlenker über die Küche machen, um den Wasserkocher für Kaffee anzustellen.
6:54 sind vier Personen gestiefelt und gespornt im Auto. Ich fahre meinen Mann zum Bahnhof (der ist heute auf einem Kongress) und danach zurück zu Schule und KiGa.
7:30 sind alle Kinder gut untergebracht und mein Kaffeebecher und ich fahren zur Arbeit. Da komme ich trotz Rushhour 8:03 an. Das gibt mir genug Zeit, das Experiment hochzufahren (Lampe anschalten, Kühlwasserzugang öffnen, Kühlfallen einhängen, Stickstoff auffüllen, periphere Geräte hochfahren), den Kaffee auszutrinken, eine Kleinigkeit zu frühstücken, Emails und allgemeine Nachrichtenlage zu checken.
Ab um 9:00 sitze ich dann Prüfungen bei. Die Studis sind im Bachelorarbeit-Semester und hui... ich sag mal so: ist zu spät, sich in dem Semester nochmal umzuorientieren????
Danach umfasst mein Arbeitstag so lustige Dinge wie: Schüsse machen, Experimente auswerten, des Cheffes Smartphone neu einrichten, Mensa.
Da gestern etwas doofes passiert ist, was (wie sehr viel dieses Jahr "nicht hätte passieren dürfen") geht es mir dabei zunehmend schlechter. Also ziehen wir in Rekordzeit die für heute geplanten Experimente durch.
Danach fährt der beste Freund mich durch die Weltgeschichte. Selbst fahren ist gerade nicht. Wir kaufen Erdbeeren für das Sportfest vom Großen morgen, dann holen wir den Minimann ab. Ich treffe zum Glück die KiGa-Leitung und habe Gelegenheit zu einem dringend gewordenen Gespräch.
Vierzig Minuten später bin ich KiGa-mäßig up to date, habe einen "Fahrplan" für die nächsten anstehenden Elternratssitzungen und finde den besten Freund schlafend im Auto, während Minimann hinten Peppa Wutz schaut.
Ab nach Hause, ein paar Haushaltshandgriffe, alle mit ein paar Broten versorgen. Mann kommt nach Hause, wir diskutieren die aktuelle Lage. Ich beruhige mich etwas, nehme ne Ibu. Das hilft zumindest gegen die hämmernd-dröhnenden Kopfschmerzen hinter der linken Schläfe. Bester Freund holt den Großen von der Feuerwehr, Mann bereitet ein fixes Abendbrot.
Beim Abendbrot berichtet der Große, dass er das Silberabzeichen beim Schwimmen geschafft hat. Super gemacht!
Nach dem Essen gehen die Kinder gen Bett und ich fahre mit dem besten Freund wieder zurück ins Institut. Mein Auto steht da noch und das Experiment will auch noch runtergefahren werden. Obiges alles diesmal alles rückwärts. Dann werte ich noch die letzten Experimente aus, denn der Chef ist auch noch da und wir können gleich gemeinsam einen Blick drauf werden. Sieht gut aus. Schön!
Wir reden ein bißchen, ich höre auf mich aufzuregen oder rede mir das zumindest erfolgreich ein. Dann fahre ich nach Hause, es ist auch schon 22:00.
Um 23:00 liege geduscht mit Buch (Der Inder, der mit dem Fahrrad nach Schweden fuhr...) im Bett. Reicht auch für heute.
Aus Gründen schlafe ich irgendwann nach 2:00 ein. Um 6:00 bin ich wieder wach. Macht heute gar nichts, denn der Wecker klingelt eh um 6:15, also kann ich auch direkt als erste unter die Dusche. Vorher lieber noch einen Schlenker über die Küche machen, um den Wasserkocher für Kaffee anzustellen.
6:54 sind vier Personen gestiefelt und gespornt im Auto. Ich fahre meinen Mann zum Bahnhof (der ist heute auf einem Kongress) und danach zurück zu Schule und KiGa.
7:30 sind alle Kinder gut untergebracht und mein Kaffeebecher und ich fahren zur Arbeit. Da komme ich trotz Rushhour 8:03 an. Das gibt mir genug Zeit, das Experiment hochzufahren (Lampe anschalten, Kühlwasserzugang öffnen, Kühlfallen einhängen, Stickstoff auffüllen, periphere Geräte hochfahren), den Kaffee auszutrinken, eine Kleinigkeit zu frühstücken, Emails und allgemeine Nachrichtenlage zu checken.
Ab um 9:00 sitze ich dann Prüfungen bei. Die Studis sind im Bachelorarbeit-Semester und hui... ich sag mal so: ist zu spät, sich in dem Semester nochmal umzuorientieren????
Danach umfasst mein Arbeitstag so lustige Dinge wie: Schüsse machen, Experimente auswerten, des Cheffes Smartphone neu einrichten, Mensa.
Da gestern etwas doofes passiert ist, was (wie sehr viel dieses Jahr "nicht hätte passieren dürfen") geht es mir dabei zunehmend schlechter. Also ziehen wir in Rekordzeit die für heute geplanten Experimente durch.
Danach fährt der beste Freund mich durch die Weltgeschichte. Selbst fahren ist gerade nicht. Wir kaufen Erdbeeren für das Sportfest vom Großen morgen, dann holen wir den Minimann ab. Ich treffe zum Glück die KiGa-Leitung und habe Gelegenheit zu einem dringend gewordenen Gespräch.
Vierzig Minuten später bin ich KiGa-mäßig up to date, habe einen "Fahrplan" für die nächsten anstehenden Elternratssitzungen und finde den besten Freund schlafend im Auto, während Minimann hinten Peppa Wutz schaut.
Ab nach Hause, ein paar Haushaltshandgriffe, alle mit ein paar Broten versorgen. Mann kommt nach Hause, wir diskutieren die aktuelle Lage. Ich beruhige mich etwas, nehme ne Ibu. Das hilft zumindest gegen die hämmernd-dröhnenden Kopfschmerzen hinter der linken Schläfe. Bester Freund holt den Großen von der Feuerwehr, Mann bereitet ein fixes Abendbrot.
Beim Abendbrot berichtet der Große, dass er das Silberabzeichen beim Schwimmen geschafft hat. Super gemacht!
Nach dem Essen gehen die Kinder gen Bett und ich fahre mit dem besten Freund wieder zurück ins Institut. Mein Auto steht da noch und das Experiment will auch noch runtergefahren werden. Obiges alles diesmal alles rückwärts. Dann werte ich noch die letzten Experimente aus, denn der Chef ist auch noch da und wir können gleich gemeinsam einen Blick drauf werden. Sieht gut aus. Schön!
Wir reden ein bißchen, ich höre auf mich aufzuregen oder rede mir das zumindest erfolgreich ein. Dann fahre ich nach Hause, es ist auch schon 22:00.
Um 23:00 liege geduscht mit Buch (Der Inder, der mit dem Fahrrad nach Schweden fuhr...) im Bett. Reicht auch für heute.
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